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Selbstmanagement: So bekommen Sie die Aufschieberitis in den Griff

Lesezeit: 2 Minuten Ertappen Sie sich ab und zu mal oder gar häufig beim Aufschieben? Eigentlich wollten Sie ja noch das Konzept fertigstellen, auf das Ihr Chef schon so lange wartet, einen wichtigen Kunden anrufen und Ihren Blog aktualisieren. Aber irgendwie scheint immer etwas dazwischen zu kommen. Wie Sie dieses Dilemma lösen können und Ihre Aufschieberitis im Zaum halten, zeigen die heutigen drei Empfehlungen.

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Selbstmanagement: So bekommen Sie die Aufschieberitis in den Griff

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1. Empfehlung: Ablenkungen ausschalten

Sobald Sie an eine Sache mit Unlust oder Zwang herangehen ("Das muss heute noch fertig werden!"), sind Sie sehr empfänglich für Ablenkungen aller Art. Sie erledigen auf einmal zehn andere Dinge, nur nicht die vor Ihnen liegende Aufgabe. Sie reagieren auf E-Mails, schauen (natürlich nur "kurz") im Internet etwas nach oder putzen die Kaffeemaschine. Das ist zwar nachvollziehbar, weil menschlich, bringt Sie aber keinen Deut Ihrem eigentlichen Ziel näher.

Der Job muss schließlich auf die eine oder andere Art erledigt werden. Versuchen Sie es an dieser Stelle mit Selbstdisziplin. Und da die häufig nicht sehr hoch ausgeprägt ist, hilft ein kleiner Trick. Ködern Sie Ihren inneren Schweinehund mit einer kleinen Belohnung, sobald Sie die unangenehme Aufgabe vom Tisch haben. Und nebenbei loben Sie sich nach getaner Arbeit, statt sich selbst in Vorwürfen zu ergehen. Das motiviert mehr als Schuldgefühle, weil Sie aufschieben. Wenn Sie sich daran halten, werden Sie viel weniger Stress mit der Aufschieberitis haben.

2. Empfehlung: Zeitbedarf realistisch einschätzen

Wer eine Aufgabe vor sich herschiebt, schätzt häufig den notwendigen Zeitaufwand falsch ein. Entweder Sie überschätzen die Dauer ("Diese Quartalsauswertung kostet mich den ganzen Nachmittag."), dann lassen Sie es gleich bleiben. Oder Sie unterschätzen die Dauer ("Die Auswertung habe ich problemlos in zwei Stunden fertig!") und merken viel zu spät, wie Ihnen die Zeit unter den Fingern zerrinnt. Das führt zu der Frage, wie Sie zu einer realistischen Einschätzung kommen?

Vorschlag: Wenn ein anderer diese Aufgabe übernehmen müsste, wie viel Zeit würden Sie demjenigen zur Erledigung einräumen? Auf diese Weise schauen Sie als Außenstehender auf diese Tätigkeit und achten viel weniger auf Ihre gefühlsmäßige Einschätzung. So können Sie im Laufe der Zeit lernen, Ihren eigenen Zeitbedarf viel besser einzuschätzen.

3. Empfehlung: Erwartungen reduzieren

Sie wollen einen neuen Kunden von Ihrem Projekt überzeugen und nehmen sich vor, darin all Ihre Kraft zu investieren und eine ausgefeilte Präsentation zu bieten. Nur nicht gleich, denn dafür brauchen Sie Ruhe. Sie verlegen die Arbeit auf später. Doch aus später wird sehr viel später, weil Sie immer neue Gründe finden, warum gerade jetzt kein guter Zeitpunkt ist. Und der Kundentermin rückt immer näher.

Sie merken: Sich begeistert ein Ziel zu setzen motiviert zwar, doch wenn Ihre Erwartung zu hoch gesteckt ist, wird aus Enthusiasmus schnell Aufschieberei. Was können Sie in solchen Fällen tun? Zuerst sollten Sie Ihre Gedanken Revue passieren lassen, die Sie Ihr Ziel formulieren ließen. Was wollten Sie erreichen und was war daran wahrscheinlich schon von Anfang an unrealistisch?

Dann sollten Sie Ihre Erwartungshaltung verändern und überlegen, was für Sie tatsächlich machbar ist. Wie sind Sie früher bei ähnlichen Projekten vorgegangen? Hatten Sie damit Erfolg? Falls ja, dann planen Sie aufgrund der neuen Erwartungen umsetzbare Schritte.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa (Experte für Zeitmanagement)

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