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Selbstmanagement: Bauen Sie mehr Selbstvertrauen auf

Lesezeit: 2 Minuten Wie ist das bei Ihnen? Lassen Sie sich häufig überrumpeln und sagen vorschnell Ja, obwohl Ihnen ein Nein lieber gewesen wäre? Die Grundlage für ein erfolgreiches Selbstmanagement ist ein starkes Selbstvertrauen, damit Sie auch mal Nein sagen und anderen Grenzen setzen können. Weil das nicht immer ganz so einfach ist, lernen Sie im Folgenden drei bewährte Strategien kennen, die Ihnen dabei helfen.

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Selbstmanagement: Bauen Sie mehr Selbstvertrauen auf

Selbstmanagement: Bauen Sie mehr Selbstvertrauen auf

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Selbstmanagement-Strategie No. 1: Lehnen Sie auch mal ab

Wenn Sie umtriebig und bienenfleißig sind, heißt das noch lange nicht, dass Sie auch viel schaffen, sprich tatsächliche Ergebnisse zu verzeichnen haben. Erst recht nicht, wenn Sie glauben, zwanzig Sachen gleichzeitig erledigen zu müssen. Setzen Sie deshalb Prioritäten und sagen Sie Nein zu Aufgaben, die nicht die Ihren sind.

Denn Sie können den Erwartungen anderer nicht immer entsprechen. Lehnen Sie deshalb Aufgaben ab, die Sie nicht realisieren wollen oder können. Das trifft vor allem dann zu, wenn sie zusätzlich erfüllt werden sollen oder unangemessen sind.

Und schließlich: Trainieren Sie das Nein-Sagen: Sind Sie zum Beispiel im Bus oder mit der Bahn unterwegs, teilen Sie lauthals Telefonierenden Ihren Wunsch nach Ruhe mit, beenden Sie Gespräche, die Sie nur aus Höflichkeit weiterführen würden und weisen Sie ungeduldige und unhöfliche Unterbrechungen zurück.

Selbstmanagement-Strategie No. 2: Entschuldigen Sie sich nicht

Ein Problem vieler Menschen: Sie glauben, ihr Verhalten immer begründen oder entschuldigen zu müssen, um es sich mit den anderen nicht zu verscherzen. Doch das müssen Sie nicht. Machen Sie sich stattdessen auf die Reaktionen der Anfragenden gefasst: Enttäuschung, Traurigkeit, Unverständnis. Häufig will man Ihnen auch ein schlechtes Gewissen einreden oder auf Ihr Pflichtgefühl pochen.

Bleiben Sie jedoch hart, werden Sie sehen, dass sich die anderen auf Ihr Verhalten einstellen und es akzeptieren werden. Denn Anerkennung davon abhängig zu machen, dass Sie sich ausnutzen lassen, ist keine solide Basis für eine Beziehung.

Machen Sie sich immer wieder klar: Bei einer Zusage Ihrerseits haben Sie weniger Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind, Sie geraten unter Zeitdruck und ärgern sich, dass Sie wieder mal nachgegeben haben. Sind Ihnen diese Konsequenzen bewusst sind, fällt es Ihnen leichter standhaft zu bleiben.

Selbstmanagement-Strategie No. 3: Sagen Sie selbstbewusst Nein

Wer dazu neigt, vorschnell ja zu sagen, verpflichtet sich zu Dingen, für die er bei genauer Betrachtung keine Zeit hat, weil eigene Arbeiten liegen bleiben. Es geht also um die Frage: „Möchte ich einbezogen werden? Bin ich der richtige für diese Aufgabe? Habe ich die Zeit dafür?“ Ist die Antwort auf alle Fragen ja, können Sie getrost zustimmen. Ist sie aber nein, sollten Sie lernen, auch Nein zu sagen.

Und zwar unmissverständlich. Erscheint Ihnen das Nein zu hart oder ist es Ihnen unangenehm, dann geben Sie eine kurze Begründung. Geben Sie dem Fragenden zu verstehen, dass Sie seine Bitte schätzen und sich für sein Vertrauen bedanken. Bitten Sie aber um Bedenkzeit, statt sofort zuzustimmen.

Lassen Sie sich nicht überrumpeln und in die Ecke drängen, sondern wägen Sie Vor- und Nachteile in Ruhe ab. Bieten Sie im Gegenzug etwas an: „Ja, aber nicht mehr heute“ oder „Einverstanden, aber dann helfen auch Sie mir bei einer wichtigen Sache.“ Natürlich sollten Sie sich ein Nein gegenüber ihrem Chef gut überlegen und begründen.

Haben Sie ein gutes Verhältnis zu ihm, bieten Sie ihm eine Lösung an. So signalisieren Sie Bereitschaft und erkaufen sich Zeit.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa
Experte für Zeitmanagement

Bildnachweis: Wayhome Studio / stock.adobe.com

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