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Selbstdarstellung: Machen Sie sich eine „Fahrstuhl-Präsentation“

"Erzählen Sie mal, was machen Sie denn so?" Wenn Sie Kontakt zu einem neuen potenziellen Kunden bekommen, wird Ihnen diese Frage so gut wie sicher gestellt werden. Schlimm, wenn Sie dann ins Stocken geraten, sich verhaspeln oder beginnen einen Roman zu erzählen.

Selbstdarstellung: Machen Sie sich eine „Fahrstuhl-Präsentation“

All das wirkt unsicher und unprofessionell auf den Kunden und ist schädlich für den so wichtigen ersten Eindruck. Deshalb: Legen Sie sich eine "Fahrstuhl-Präsentation" zurecht – eine knackige Selbstdarstellung, für die sogar bei einer kurzen Fahrt im Fahrstuhl Zeit ist.
"Du darfst über alles reden, nur nicht über 60 Sekunden!" Das ist Ihre Devise, wenn Sie Ihre Kurzpräsentation basteln. Hintergrund: Mögliche Auftraggeber wollen kurz und knapp wissen, wer Sie sind und wo Ihre Stärken liegen.
Gehen Sie bei Ihrer Fahrstuhl-Präsentation so vor:
  • Sammeln Sie Stoff. Halten Sie schriftlich die Antworten auf diese Fragen fest: Welche Leistungen bieten Sie? Seit wann arbeiten Sie frei? Was ist Ihre Spezialität? Für wen arbeiten Sie? Für wen ist Ihr Angebot besonders attraktiv? Welchen Nutzen haben Ihre Kunden davon? Was unterscheidet Sie von Konkurrenten?
  • Formulieren Sie aus den Antworten einen zusammenhängenden Rohtext.
  • Finden Sie einen Einstiegssatz, der Aufmerksamkeit erzeugt und Ihre besondere Leistung auf den Punkt bringt. Zum Beispiel: " Ich sorge dafür, dass Unternehmer erfolgreicher sind." (Unternehmensberater) "Ich gebe Firmen ein unverwechselbares Aussehen." (Grafiker) "Ich sorge dafür, dass sich alte Menschen auch mit 90 noch pudelwohl fühlen." (Altenpflegerin).
  • Machen Sie aus dem schriftlichen Rohtext ihrer Selbstdarstellung eine gesprochene Version, die sich an den knackigen Einstiegssatz anschließt. Wichtig dabei: Nicht ablesen und auswendig lernen! Nehmen Sie die schriftliche Version nur als Leitfaden, um in Ihren eigenen Worten und Ihrer eigenen Sprache den Inhalt wiederzugeben. Kürzen Sie den mündlichen Vortrag bis er maximal 60 Sekunden lang ist.
Tipp: Üben Sie Ihre Selbstdarstellung mit einem Partner oder einem Freund als Gegenüber ein – so lange bis Sie flüssig und natürlich rüberkommt.

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