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Sechs Tipps für Ihre Einkommenssteuererklärung

Lesezeit: 2 Minuten Alle Jahre wieder schiebt man sie gerne vor sich her: die Einkommensteuererklärung. Die wenigsten Steuerpflichtigen sind begeistert von der Aussicht, nun wieder Belege zusammenzusuchen, zu sortieren und erfassen zu müssen. Mit unseren Tipps füllen Sie Ihre Einkommensteuererklärung leichter aus.

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Sechs Tipps für Ihre Einkommenssteuererklärung

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1. Bankverbindung

Steuererstattungen werden überwiesen. Doch wer denkt daran, das Finanzamt über den Wechsel der Bankverbindung zu informieren? Aus diesem Grund sollte jeder Steuerzahler auf der ersten Seite der Einkommensteuererklärung immer seine aktuelle Bankverbindung angeben. Hat sich gegenüber der letzten Steuererklärung eine Änderung ergeben, markieren Sie diese mit einem Textmarker. Dann fällt die Änderung sofort auf, und Sie haben Ihre Steuererstattung bereits auf Ihrem Konto, während andere noch mit dem Finanzamt telefonieren, um den Verbleib des Geldes zu klären. Auch bei Erklärungen, die von Steuerberatern erstellt werden, ist die Kontrolle dieser Daten wichtig, da der Steuerberater die Vorjahresdaten automatisch übernimmt.

2. Versicherungsbelege

Mal ehrlich, wie viel Zeit benötigen Sie, um die einzelnen Versicherungsbelege für die Einkommensteuererklärung herauszusuchen? Und wofür der Aufwand? Im Finanzamt will die Policen sowieso niemand mehr sehen. Auch der Finanzverwaltung ist bekannt, dass die Versicherungen eher teurer werden. Aus diesem Grund können Sie Ihre Belege ruhig zu Hause lassen. Lediglich hohe Einmalzahlungen sollten Sie durch Belege nachweisen.

3. Steuerberater nicht vergessen

Nicht nur die Kosten für den Steuerberater, sondern auch Steuerliteratur, einschließlich Steuersoftware sind abzugsfähig. Sie können diese Kosten auf der dritten Seite Ihrer Einkommensteuer eingeben.

4. Bei Nachzahlung Fristverlängerung beantragen

Müssen Sie Steuern nachzahlen, sollten Sie die gesetzlichen Fristen voll ausschöpfen. Sie sind nämlich verpflichtet, bis zum 31. Mai 2003 Ihre Einkommensteuererklärung 2002 vorzulegen. Haben Sie einen Steuerberater mit der Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung beauftragt, verlängert sich diese Frist automatisch bis zum 30. September 2003. Ist für Sie kein Steuerberater tätig, bitten Sie das Finanzamt um stillschweigende Fristverlängerung bis zu diesem Zeitpunkt. Mehr als ablehnen kann das Amt nicht.

5. Bewirtungsbelege finanzamtsicher ausfüllen

Sind Sie aus betrieblichem Anlass mit Geschäftsfreunden essen gewesen, können Sie diese Kosten als Betriebsausgaben erfassen. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie die Rückseite der Bewirtungsbelege korrekt ausfüllen. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, und prüfen Sie, ob alle Belege die Namen und den Grund/Anlass der Bewirtung enthalten. Es wäre zu schade, wenn der Bewirtungskostenabzug an diesen formalen Dingen scheitern würde.

6. Ansparabschreibung

Mit der Bildung einer Ansparabschreibung  können Sie die Steuerlast des abgelaufenen Jahres noch entscheidend vermindern. Planen Sie z.B. in den Jahren 2003/ 2004 den Kauf eines neuen PC, können Sie schon in der Gewinnermittlung 2002 entsprechende Vorsorge treffen: Kostet Ihr favorisiertes Notebook 2.000 Euro, können Sie bereits im Jahr 2002 800 Euro ( 40 % von 2.000 Euro) als Aufwand erfassen. Mit der Steuerersparnis können Sie schon jetzt einen Teil der Anschaffungskosten finanzieren.

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