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Schweißrauch: Welche Filter sind geeignet?

Lesezeit: 2 Minuten Schweißrauch ist beim Schweißen eine Gefahr für Ihre Lunge. Nicht nur beim Schweißer selbst, sondern auch für die Umgebung im Betrieb. Deshalb müssen Sie den Schweißrauch absaugen und mit geeigneten Mitteln filtern, damit Sie saubere Luft in Ihrem Unternehmen haben. Welche Filter für Schweißrauch geeignet sind, erfahren Sie hier.

2 min Lesezeit

Schweißrauch: Welche Filter sind geeignet?

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Schweißrauch besteht aus winzig kleinen Partikeln und aus Gasen. Besonders schädlich sind die mikroskopisch feinen Teilchen, die in unsere Lunge vordringen und dort Schaden anrichten. Aber auch die Gase, welche beim Schweißen verwendet werden, können sich schädlich auf Ihren Körper auswirken.

Es ist besonders wichtig, mit geeigneten Geräten den Schweißrauch zu
erfassen, bevor er in die Lunge Ihrer Mitarbeiter kommt. Nur auf
Hallenlüftung zu vertrauen ist nicht zweckmäßig sondern unwirksam. Denn wenn
Sie den giftigen Schweißrauch erst über die Hallenluft absaugen, ist es für Ihre Mitarbeiter, die in der Halle beschäftigt sind schon zu spät.

Um den Schweißrauch wirkungsvoll zu entfernen, müssen Sie ihn bereits
an der Quelle, also dort wo er entsteht, absaugen und filtern. Das
geschieht am besten mit der sogenannten Punktabsaugung.

Welche Absauggeräte und Filter bei Schweißrauch für Sie sinnvoll sind:

Rauchabsaugbrenner: Hier wird der Schweißrauch bereits am Schweißbrenner
abgesaugt, ohne den Schweißvorgang und die Schweißnahtqualität zu
beeinträchtigen. Der Vorteil liegt darin, dass die Absaugung automatisch
mitgeführt wird und sehr wenig Luft benötigt. Dadurch ist diese Art von
Absaugung besonders günstig und Kompakt, weil keine große Filterfläche
benötigt wird.

Filter gegen Schweißrauch: mobiler Rauchabsaugarm

Über eine Saugdüse oder einen
Saugtrichter, welche an einem Arm befestigt ist, wird der Rauch erfasst
und abgesaugt. Der Schweißrauch wird in einem mobilen Absauggerät gefiltert und in die Umgebungsluft zurückgeblasen.

Zentrale Schweißrauchabsauganlage als Filter gegen Schweißrauch

Der Schweißrauch wird über den an der Wand befestigten Rauchabsaugarm abgesaugt, erfasst und über ein zentrales Rohrsystem in eine Filter-Zentraleinheit gesaugt und dort gefiltert. Diese Art von Absaugung eignet sich besonders, wenn mehrere Schweißarbeitsplätze im Betrieb abgesaugt werden müssen. Die Abluft kann unter gewissen Voraussetzungen in die Halle zurückgeblasen werden, sollte jedoch grundsätzlich wegen der Schweißgase ins Freie abgeleitet werden.

Welche Filterklassen bei Schweißrauch Sie wo einsetzen dürfen

Verwenden Sie grundsätzlich immer geprüfte Absauggeräte und zertifizierte Filter. Jeder Filter muss von einer unabhängigen und akkreditierten Prüfstelle zertifiziert sein. Dazu werden die Filterqualitäten in verschiedene Schweißrauchklassen unterteilt:

Klasse W1

Der Abscheidegrad muss mindestens oder größer als 95 Prozent sein. Filter dieser Klasse sind für unlegierte Stähle oder niedriglegierte Stähle geeignet.

Filter bei Schweißrauch: Klasse W2

Hier muss der Abscheidegrad größer als 99,5% sein. Dafür können legierte Stähle mit Legierungsbestandteilen von Nickel und Chrom mit einem Anteil von 5 bis 30 Prozent geschweißt werden.

Klasse W3

In dieser Klasse für Filter bei Schweißrauch ist höchste Abscheidung erforderlich. Es werden nur Filter eingesetzt deren Abscheidegrad größer als 99,9% ist. Diese Filter können Sie für hochlegierte Stähle mit einem Legierungsanteil von über 30 Prozent an Nickel und Chrom verwenden.

Weiterführender Link zum Thema Filter und Schweißrauch:

 

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