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Schweißrauch beim Schweißen: Gefahr für die Lunge

Lesezeit: < 1 Minute Der beim Schweißen entstehende Schweißrauch enthält gefährliche Dämpfe, die eine Gefahr für die Lunge darstellen. Die gefährlichen Dämpfe belasten den Schweißer selbst - aber auch die Umwelt. Wie gefährlich ist Schweißrauch, was passiert mit dem Schweißer, und wie können Sie sich schützen?

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Schweißrauch beim Schweißen: Gefahr für die Lunge

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Wie gefährlich ist Schweißrauch?
Bei verschiedenen Schweißverfahren und Werkstoffen können unterschiedliche Mengen an Dämpfen, Gasen und Konzentrationen an gefährlichen Stoffen entstehen. Die meisten Schweißrauch- Teilchen haben am Ort ihrer Entstehung eine Größe von ungefähr einem Tausendstel Millimeter. Das bedeutet, dass diese Teilchen sehr leicht eingeatmet werden können. Durch ihre geringe Größe gelangen sie tief in die Lunge und mit der Zeit sogar in den Blutkreislauf! 

Die Folgen sind:

  • Kurzatmigkeit
  • Schweißerlunge
  • Lungenkrebs

Grenzwerte für die Belastung beim Schweißer
Mittlerweile gibt es für jeden Werkstoff und jedes Schweißverfahren genaue Konzentrations-Grenzwerte, die unterschritten werden müssen. Die bekanntesten Grenzwerte sind der MAK- und der TRK-Wert.

Die Belastung für einen Arbeitsplatz darf bei Schweißrauch nicht mehr als 5 Milligramm Staubpartikel pro Kubikmeter Luft sein. Bei Nickel ist eine maximale Konzentration in der Luft von nur 0,5 Milligramm pro Kubikmeter und bei Chrom sogar unter 0,1 Milligramm pro Kubikmeter zulässig. 

Wie kann sich der Schweißer schützen?
Die Belastung durch Schweißrauch, die für Mensch und Umwelt gefährlich ist, kann man nur mit einer wirkungsvollen Absauganlage bekämpfen. 

Dabei gibt es 3 Möglichkeiten

  1. Punktabsaugung
    Hier werden die Schadstoffe direkt an der Entstehungsstelle abgesaugt. Zum Beispiel mit einem Schweißbrenner mit integrierter Absaugung, dem sogenannten Rauchabsaugbrenner. 
  2. Absaugarm
    Der Schweißrauch wird mit einem Saugrüssel, der am Arbeitstisch montiert wird, erfasst und abgesaugt. 
  3. Schweißhelm
    Der Schweißer trägt einen Schutzhelm, der mit einem Filtergerät ständig belüftet wird.

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