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Schülertransport: Gemeinde muss Kosten für den Transport übernehmen

Lesezeit: < 1 Minute In vielen Bundesländern müssen die Gemeinden die Kosten für den Schülertransport zur nächstgelegenen Schule übernehmen. Hintergrund hierfür ist, dass so sichergestellt wird, dass die Wahl der richtigen Schule für die Eltern frei von finanziellen Überlegungen bleibt. Es kommt jedoch vor, dass die nächstgelegene Schule keine Kinder mehr aufnehmen kann, z. B. weil die Zahl der möglichen Anmeldungen bereits überschritten ist. Wer muss dann für die Kosten des längeren Schülertransports aufkommen? Dazu das folgende Urteil:

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Schülertransport: Gemeinde muss Kosten für den Transport übernehmen

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Nach der 4. Klasse sollte eine Schülerin das Gymnasium besuchen. Das nächstgelegene Gymnasium konnte aber auf Grund der vielen Anmeldungen keine Schüler mehr in die 5. Klasse aufnehmen. Die Eltern der Schülerin entschieden sich daraufhin, ihr Kind an einem anderen, weiter entfernt gelegenen Gymnasium anzumelden. Mit der Konsequenz, dass die Fahrtkosten zu der neuen Schule wesentlich höher waren. Die Stadt weigerte sich daher, diese zu übernehmen. Sie begründete dies u. a. damit, dass die Eltern es versäumt hätten Ihre Tochter rechtzeitig an der wohnortnächsten Schule anzumelden.

Das Verwaltungsgericht Münster entschied (19.06.2007, Az. 1 K 1514/06), dass in diesem Fall auch die Kosten für den weiteren Schülertransport von der jeweiligen Kommune übernommen werden müssen, da ein Besuch des wohnortnahen Gymnasiums aus schulorganisatorischen Gründen nicht möglich sei.

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