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Schritt für Schritt zum neuen Beruf

Viele sind mit einem Aspekt ihres Berufs unzufrieden. Sei es das Tätigkeitsfeld, die Einteilung der Arbeitszeit oder die Aufstiegschancen. Ein Berufswechsel kann vorteilhaft für die Karriere sein. Fortbildungen führen zu besseren Aufstiegschancen. Dadurch kann auch das Gehalt steigen. Wer die Branche wechseln möchte, kann sich ebenfalls dementsprechend weiterbilden. Wir erklären Ihnen, wie der Berufswechsel gelingen kann.

Schritt für Schritt zum neuen Beruf

Schritt für Schritt zum neuen Beruf

Die eigenen Stärken kennen 

Die Jobsuche beginnt bei den eigenen Fähigkeiten. Überlegen Sie, was Sie gut können und schreiben Sie es auf. Das können Fertigkeiten sein, die im Lebenslauf stehen. Aber auch andere persönliche Eigenschaften können wichtig bei der Jobsuche sein. Wenn Ihnen die eigenen Stärken nicht sofort einfallen, versuchen Sie sich zu erinnern, welche Eigenschaften andere an Ihnen schätzen. Wofür wurden Sie im Beruf gelobt und welche Seiten schätzen Freunde und Familie an Ihnen? 

Gehen Sie auch Ihren eigenen Interessen auf den Grund. Fragen Sie sich, welche Aspekte ihres Jobs Sie wirklich gern machen. Erinnern Sie sich an die Schule und die weiterführende Ausbildung zurück. Welche Themen haben Sie damals am meisten interessiert? Oft liegen die Talente nah bei den persönlichen Interessen. Trotzdem denken viele ein Berufswechsel sei nicht möglich, wenn die entsprechende Ausbildung fehlt. Doch eine Weiterbildung erweitert die bisherigen Fähigkeiten und eröffnet neue Jobchancen. 

Tipps für Quereinsteiger

Nicht immer liegt das Berufsglück in dem Berufszweig, in dem Sie Ihre Ausbildung absolviert haben. Schließlich legen wir schon in der Schule die Grundsteine für unsere spätere Berufslaufbahn. Im Erwachsenenalter kann sich die Sicht auf das Berufsleben verändern. Sich nach der Ausbildung oder dem Studium beruflich neu zu orientieren, kostet zwar Kraft. Dennoch lohnt sich der Berufswechsel, wenn Sie dadurch Ihre Talente und Ihre Begeisterung voll ausschöpfen können. 

Als Quereinsteiger können Sie ohne Ausbildung in einen neuen Beruf einsteigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie einen Ausbildungsberuf oder ein Studium als Qualifikation vorweisen. Entscheidend ist vor allem der Fachkräftemangel in bestimmten Branchen. Wenn es nicht genügend Fachkräfte am Arbeitsmarkt gibt, sind weniger Voraussetzungen erforderlich. Beispielsweise suchen Pflegeeinrichtungen, Schulen und die Deutsche Bahn nach Quereinsteigern, da es mehr offene Stellen als Fachpersonal gibt. 

Der Lebenslauf: sich gekonnt präsentieren

Der Lebenslauf liefert Personalern die wichtigsten Informationen über die Bewerber. Da sich die Personalabteilung mit sehr vielen Bewerbungen beschäftigen muss, sollte Ihr Lebenslauf übersichtlich, leicht und schnell lesbar sein. Listen Sie alle beruflichen Stationen aus dem Leben auf. Auch die Erwähnung der Aus- und Weiterbildungen ist wichtig. Um aus der Masse herauszustechen, kann das optische Erscheinen des Lebenslaufs entscheidend sein. Ein Bewerbungsfoto ist zwar kein Muss. Dennoch kann Ihnen ein angemessenes Foto einen Vorteil verschaffen. Für das Design sind online Vorlagen verfügbar, die einfach zu bedienen sind und Ihre Bewerbung ansprechender machen. 

Das Anschreiben: sich überzeugend bewerben

Zu einer vollständigen Bewerbung gehört auch das Anschreiben. Ein überzeugendes Anschreiben legt dar, was Sie an der Stelle begeistert und wie Sie sich in das Unternehmen einbringen können. Dabei sind eine klare Struktur und eine angemessene Sprache wichtig. Die eigenen Fähigkeiten und bisherige berufliche Erfahrungen dürfen gerne selbstbewusst beschrieben werden. Eine Internet-Recherche zu dem Unternehmen hilft zu erkennen, welche Punkte dem Unternehmen beim Personal wichtig sind. Hat das Anschreiben dasselbe Design wie der Lebenslauf, passen die Bewerbungsunterlagen auch optisch gut zusammen. Neben dem Anschreiben machen der Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und evtl. Arbeitsproben die Bewerbungsunterlagen komplett.  

Initiative zeigen

Zu den wichtigsten Faktoren bei der Jobauswahl zählen unter anderem herausfordernde Tätigkeiten. Auch bei der Berufswahl heißt es Initiative zeigen. Wenn Sie bei der Jobsuche auf interessante Unternehmen stoßen, die keine offenen Stellen ausschreiben, sollten Sie trotzdem Ihr Glück versuchen. Eine Initiativbewerbung zeigt, dass die Bewerber eine hohe Motivation und großes Engagement besitzen. 

Im Bewerbungsprozess will auch das Unternehmen sehen, wie die Bewerber mit Herausforderungen umgehen. Sind nach dem Bewerbungsgespräch bereits zwei oder drei Wochen vergangen, ist nachfragen erlaubt und oft sogar erwünscht. Wer Initiative zeigt und freundlich nachhakt, signalisiert das Interesse an der Stelle und bleibt Personalern besser in Erinnerung. 

Fazit

Wer mit dem jetzigen Beruf unzufrieden ist, kann sich umorientieren. Wichtig dabei ist eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Talenten. Wer seine Fähigkeiten kennt, kann eine Weiterbildung beginnen oder den Beruf als Quereinsteiger wechseln. Entscheidend für das Ergattern einer neuen Stelle ist eine überzeugende Bewerbung. Eigeninitiative ist der Schlüssel zum Erfolg. 

Bildnachweis: Seventyfour / stock.adobe.com

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