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Schreibstil: Weibliche und männliche Form

Lesezeit: < 1 Minute Sie möchten in einer schriftlichen Bekanntmachung beispielsweise auf einen Erfahrungsaustausch hinweisen. Wie weit müssen Sie dabei der Gleichberechtigung der Geschlechter in Ihrem Schreibstil Rechnung tragen? Dazu drei Beispiele aus der Praxis.

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Schreibstil: Weibliche und männliche Form

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1. "Am 17. Juli 2002 bitten wir alle Mitarbeiter/-innen, sich um 15:00 Uhr zum Erfahrungsaustausch in der Kantine einzufinden, an dem auch Chef/-innen, Abteilungsleiter/-innen und Geschäftsfreund/-innen
teilnehmen werden."
Bewertung: Schlechter Stil, falsche Pluralsetzung (korrekt: "Chefs"!)
2. "Am 17. Juli 2002 bitten wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich um 15:00 Uhr in der Kantine zum Erfahrungsaustausch einzufinden, an dem auch Chefinnen und Chefs, Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter sowie Geschäftsfreundinnen und Geschäftsfreunde teilnehmen werden."
Bewertung: Politisch korrekt, aber durch die Doppelungen aufgebläht.
3. "Am 17. Juli 2002 bitten wir alle Mitarbeitenden, sich um 15:00 Uhr in der Kantine zum Erfahrungsaustausch einzufinden, an dem auch Vorgesetzte sowie Geschäftsfreundinnen und -freunde teilnehmen werden."
Bewertung: Der Text spricht Frauen und Männer gleichermaßen an, ist kurz und frei und ist frei von Klammern und Schrägstrichen.

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