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Schlösser in Italien: Museumsvokabular für eine Schlossbesichtigung

Lesezeit: 2 Minuten Wussten Sie, dass Ihnen Italien ein großes Angebot an alten Schlössern bietet? Denken Sie auch nur an Fenis (Aostatal) oder Castello Sforzesco (Mailand) oder aber Andria (Apulien), um nur 3 unter den berühmtesten zu nennen. Machen Sie also durch diesen Artikel einen "virtuellen" Schlossbesuch! Lassen Sie sich von uns begleiten, auf der Entdeckung nach den vielen Merkwürdigkeiten, die eine solche fortezza (Festung) in sich einschließt und lernen Sie die wichtigsten Vokabeln kennen!

2 min Lesezeit
Schlösser in Italien: Museumsvokabular für eine Schlossbesichtigung

Schlösser in Italien: Museumsvokabular für eine Schlossbesichtigung

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Alle oder wenigstens die meisten Schlösser überall auf der Welt haben bestimmte Bestandteile gemeinsam, die in jeder Sprache einen bestimmten Namen tragen. So sehen wir auf Anhieb il ponte levatoio (die Hebebrücke), die viene issato ed abbassato sopra il fossato con l’acqua (über dem Wassergraben gehisst und heruntergelassen wird). Jenseits des Grabens stehen le mura (die Mauern). Oben an der Spitze der Mauer erscheinen i merletti (die Zinnen), aus denen gli arcieri (die Bogenschützen) ihre frecce (Pfeile) gegen i nemici (die Feinde) scoccavano (abschossen).

Im italienischen Schloss

Endlich befinden Sie sich im Schloss. Sie haben il ponte levatoio (s.o.) passiert und sind durch la grossa e pesante griglia (das große und schwere Gitter) durchgefahren, das den Schlosseingang weiter schützen soll. Sie befinden sich also jetzt nel cortile (im Hof) des Schlosses. Was lässt Sie Ihre Phantasie sehen? Auf der einen Seite üben sich einige cavalieri (Ritter) alla giostra (im Turnier). Auf der anderen Seite üben sich Soldaten, weil die nemici (s.o.) sich jederzeit „melden“ können und man muss ständig bereit sein!

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In der Mitte montieren einige Arbeiter un palco (eine Bühne): heute Abend kommt una compagnia di attori vaganti (eine Gesellschaft wandernder Schauspieler), die una rappresentazione (eine Vorführung) dem re (König) und der regina (Königin) zu Ehren halten werden. Carri (Karren) und carrettieri (Fuhrmänner) gehen hin und her mit den verschiedensten, zum Schlossleben notwendigen Waren.

Unten, nelle cucine (in der Küche), macht sich eine Schar cuochi (Köche), cuoche (Köchinnen) und servitori (Diener) zu schaffen; einige bewirtschaften um ein großes maiale (Schwein), das auf dem spiedo (Spieß) gebraten wird. Andere schenken vino (Wein) von größeren botti (Fässern) in kleinere; weitere sind im salone da pranzo (Speisesaal) beim Tischdecken: posate d’oro (Goldbesteck), große boccali di cristallo (Kristallkrüge), piatti (Teller) aus feinstem Porzellan.

Seine Hoheit und dessen Gemahlin sind in ihren jeweiligen appartamenti (Wohnungen, Gemächern) und bereiten sich zum Essen vor. Insbesondere die Königin können Sie sich von mehreren dame di compagnia (Gesellschaftsdamen) und cameriere personali (Privatzimmermädchen) umgeben vorstellen, die ihr beim Anziehen und Kämmen helfen.

Das Leben im Schloss

In einem anderen Bereich des Schlosses befinden sich die stalle (Ställe), wo stallieri (Stallknechte) des Königs Pferde pflegen. In jedem richtigen Schloss dürfen dann le segrete (die Verliese, die Zellen) nicht fehlen, wohin alle dem König non graditi (Unerwünschten) geschafft und leider oft da vergessen wurden. Ebenso wichtig sind i passaggi segreti (die geheimen Durchgänge): gallerie (Galerien), cunicoli (Stollen), cantine (Keller), die im Falle einer assedio (Belagerung) oder einer invasione (Invasion) sehr nützlich sein konnten.

Gut: Ihr Besuch neigt sich zum Ende. Sie gehen wieder durch den Hof zurück und über die Hebebrücke hinaus. Una sentinella (eine Wache) grüßt Sie und die ganze guardia (Garde) bereitet sich auf die sorveglianza notturna (Nachtüberwachung) vor.

Bildnachweis: Shaposhnikova / Adobe Stock

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