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Schleichwerbung: Müssen überholte Verbote abgeschafft werden?

Lesezeit: < 1 Minute In den letzten Wochen sorgte der ARD-Skandal um Schleichwerbung in der Vorabendserie Marienhof für Gesprächsstoff: Der evangelische Pressedienst hatte aufgedeckt, dass in der werktäglich ausgetrahlten Soap seit Jahren Schleichwerbung betrieben wird, u.a. für Reisebüros, Teppichböden, Sparkassen und Heizungen.

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Schleichwerbung: Müssen überholte Verbote abgeschafft werden?

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Dabei wurden beispielsweise für eine 10-mal gezeigte Produktpräsentation 175.000 Euro "Placement-Schaltkosten" berechnet.

Während die deutschen Fernsehzuschauer überrascht von der Enthüllung dieser illegalen Schleichwerbung waren, dürfte dies die Mehrheit der Werbeleiter nicht verwundert haben: Denn fast jedem wurde schon einmal von Verlagen, elektronischen Medien oder vermittelnden Agenturen ein versteckter Werbeauftritt angeboten.

Schluss mit Verboten, an die sich ohnehin niemand hält
Wie in Zeiten der amerikanischen Prohibition, als illegale Schnapsbrennereien unkontrolliert Fusel brauten, gibt es derzeit auch in Deutschland diverse Agenturen, die unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit Schleichwerbung vermarkten. Zudem trägt die unklare Rechtslage dazu bei, dass häufig weder Werbetreibende noch Medienvertreter genau wissen, was erlaubt und was verboten ist.

Es gibt nur einen Weg, um Licht in die Grauzone zwischen erlaubter und unerlaubter Produktpräsentation zu bringen: Die unsinnige Trennung zwischen Product Placement und Schleichwerbung muss endlich aufgehoben werden. Denn erst durch eine entsprechende Legalisierung können klare Vorschriften und professionelle Strukturen geschaffen werden.

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