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Scheinbar formale Briefe entpuppen sich als Betrügermasche

Lesezeit: 2 Minuten Offenbar ist wieder Saison für "Angebote" vonseiten scheinbar institutioneller Partner: Grau der Umschlag wie das Papier vom Brief und dem "Angebot", das bei genauem Lesen ein Vertrag wird, sobald Sie als Empfänger stempeln, unterschreiben und zurück schicken oder faxen.

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Scheinbar formale Briefe entpuppen sich als Betrügermasche

Lesezeit: 2 Minuten

Doch tatsächlich sind das immer wieder neu aufpoppende Betrüger, die sich in einer Grauzone bewegen.

1. Das schlechte Gewissen

    Was nach Post aussieht, die von einem Gericht oder einem Amt kommen könnte, kann zu erhöhtem Pulsschlag und Blutdruck führen: Zu schnell gefahren? Rechnung noch offen? Steuer-Nachzahlung? Und und und – irgendetwas davon ist im Grunde jeder Person schon mal passiert.

    Womit wir wissen, das kann schwierig werden. Sobald Sie das graue Kuvert geöffnet haben, stellen Sie fest, ganz erleichtert: Es handelt sich um einen Eintrag in ein Register, Gewerbe zum Beispiel.

    2. Dabei sein ist alles?

      Für derlei Einträge ist gelernt, dass der Basis-Eintrag in aller Regel gratis ist, etwa Unternehmen und Kommunikations-Daten, in Fließtext. Das mach(t)en Verzeichnisse wie die "Gelben Seiten", um wirklich genutzt zu werden, d. h., alle relevanten Anbieter einer Branche sollten verzeichnet sein.

      Für "darf’s ein bisschen mehr sein?" war (und ist) zu zahlen, sei es das Logo, eine größere Anzeige, z. B. im Rahmen, sei es Farbe, wie in der Tageszeitung. Also voller Erleichterung nix zusätzlich gewählt, unterschrieben, ab die Post.

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      3. Kostet nichts?

        Das besondere Kennzeichen von solchen Angeboten ist, dass Sie mit Ihrer Unterschrift in jedem Fall eine Zahlungs-Verpflichtung eingehen! Das sind dann schon mal schlappe 87 €, monatlich, wohl gemerkt! Wenn Sie’s merken, ist es meist zu spät: Rasch werden Rechtsanwalt und Inkasso eingeschaltet, der Nachweis arglistiger Täuschung (etc.) ist eher schwierig.

        Und bis nachzuweisen ist, dass dieses Unternehmen (resp. die Person/en) betrügerisch agieren, dauert es meist lang – und Sie müssen erst einmal bezahlen. Gegebenenfalls gilt es natürlich, sich anwaltlicher Hilfe zu versichern. Denn solche Verzeichnisse werden schon mal gedruckt, in kleiner Auflage und geringer Streuung – auch schwer zu beweisen.

        Fazit: Raus aus der Grauzone!

        Das bedeutet, zerreißen Sie das Zeug und ab ins Altpapier! Zerreißen ist deshalb wichtig, um zu vermeiden, dass ein übelwollender Mensch vielleicht das Ganze noch für Sie ausfüllt – oder auch ein gutmeinenender Mitarbeiter, der denkt, ChefIn habe das übersehen, es Ihnen zurück bringt. Sollten Sie nun auf die Idee gekommen sein, es selbst mal auf diesem Weg zu versuchen, bedenken Sie: Das Modell funktioniert nur, wenn Sie bereit sind, für den Rest des Lebens in der Grauzone zu bleiben.

        D. h., regelmäßig Unternehmen zu schließen, unter neuem Label wieder aufzumachen – und möglichst unauffindbar zu bleiben! Dann lieber doch echte Angebote, fair und auf weißem Papier. Wo Angebot und Nachfrage zueinander finden, passt das auch: Das ist dann Marketing-Kommunikation statt Abzocke!

        PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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