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Scheidung: Vorsicht bei der Übertragung von Eigenheimen

Lesezeit: < 1 Minute Fehler bei der Übertragung von Eigenheimen im Zuge einer Scheidung können teuer werden. Meist befindet sich das Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung im Miteigentum eines Ehegatten. Bei einer Trennung hat das zur Folge, dass jedem der Partner ein voller Objektverbrauch angerechnet wird. Erwirbt später jeder für sich ein anderes Objekt, ist eine weitere Eigenheimförderung ausgeschlossen.

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Scheidung: Vorsicht bei der Übertragung von Eigenheimen

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Das ist vermeidbar, wenn bei der Scheidung der Miteigentumsanteil an den Ex-Partner übertragen wird. Dann tritt für den Übergeber kein Objektverbrauch ein. Der Anteil muss aber rechtzeitig übertragen werden: Bis zum Ende des Jahres, in dem die Ehegatten letztmals zusammen veranlagt werden.

Die zeitnahe Übertragung kann auch wichtig sein, um eine Spekulationsbesteuerung zu vermeiden. Denn: Mit der Überlassung der Immobilie an den Ex-Partner entfällt für den Überlassenden die Eigennutzung. Ist die 10-Jahres-Frist noch nicht abgelaufen, kann sich ein steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn ergeben, wenn der "Verrechnungspreis" die Anschaffungskosten überschreitet.

Tipp: Wurde eine Wohnungshälfte schon überlassen, ist eine verbindliche Auskunft vom Finanzamt ratsam. Gehen die Beamten nicht von einem Spekulationsgeschäft aus, ist die Immobilie sofort übertragbar. Bei Steuerpflicht bliebe die Alternative, die Eigentumsverhältnisse zunächst unverändert zu lassen, bis die Spekulationsfrist abgelaufen ist.

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