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Schäden durch Unwetter – Welche Versicherung muss den Schaden regulieren

Lesezeit: 2 Minuten Land unter in vielen Teilen Deutschlands. Unwetter richten heftige Schäden an. Für die Betroffenen stellt sich die Frage, ob und welche Versicherung für den Schaden aufkommt.

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Schäden durch Unwetter – Welche Versicherung muss den Schaden regulieren

Schäden durch Unwetter – Welche Versicherung muss den Schaden regulieren

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Hochwasser, vollgelaufene Keller oder abgedeckte Dächer – das Wetter ist in den vergangenen Jahren extremer geworden und hinterlässt mancherorts eine Spur der Verwüstung. Viele Betroffene glauben, dass sie gegen die Schäden gut versichert sind. Das ist jedoch nicht immer so oder das Versicherungsunternehmen stellt sich bei der Schadensregulierung quer. Rechtsanwalt Florian Hitzler, BRÜLLMANN Rechtsanwälte, kennt die Problematik: „Weigert sich der Versicherer den Schaden zu übernehmen, lohnt sich ein genauer Blick in die Versicherungspolice. Denn der Versicherer ist nicht automatisch nicht im Recht.“

Die wichtigsten Versicherungen für die Schadensregulierung

Allerdings kommt nicht jede Versicherung für jeden Schaden durch Wind und Wetter auf. Die vier wichtigsten Versicherungen für die Schadensregulierung sind die Gebäudeversicherung, die Hausratversicherung, die Elementarschadenversicherung und die private Haftpflichtversicherung.

Die Gebäudeversicherung tritt naturgemäß bei Schäden am Gebäude, am Dach, an den Decken, Wänden und Fenstern ein. Regelmäßig sind aber auch Schäden an festen Einrichtungen wie z.B. der Heizung im Versicherungsumfang enthalten. Die Police sollte in dieser Hinsicht überprüft werden. Für weitere Schäden an Einrichtungsgegenständen und elektrischen Geräten tritt die Hausratversicherung ein. Nicht abgedeckt sind dabei aber in der Regel, Schäden, die durch Hochwasser entstehen. Dann ist für die Schadensregulierung in der Regel die Elementarschadenversicherung zuständig.

Die private Haftpflichtversicherung tritt ein, wenn durch Unwetter auch Dritte geschädigt werden, z.B. durch heruntergefallene Dachpfannen oder abgeknickte Äste, die für Sach- oder Personenschäden sorgen.

Schadensfall unverzüglich melden

Die meisten Schäden, die durch Unwetter entstehen, sind versichert. Wichtig ist es, den Schadensfall der Versicherung unverzüglich zu melden und nach Möglichkeit durch Fotos oder Zeugenaussagen beweisen zu können. „Weigert sich der Versicherer dennoch den Schaden zu regulieren, müssen die Versicherungsnehmer das nicht zähneknirschend akzeptieren, sondern können ihr Recht auch durchsetzen“, sagt Rechtsanwalt Hitzler.

Bei Ärger mit der Versicherung bietet BRÜLLMANN Rechtsanwälte eine kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Situation an und holt auch kostenlos eine Deckungszusage von der Versicherung ein.

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