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Rund um das Urlaubsentgelt: Was alles dazu gehört (Teil 1)

Lesezeit: < 1 Minute Die Frage, wie viel Urlaubsentgelt (also Weiterbezahlung während des Urlaubs) Mitarbeitern zusteht, führt immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei gibt es in § 11 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) klare Vorgaben für die Berechnung.

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Rund um das Urlaubsentgelt: Was alles dazu gehört (Teil 1)

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Urlaubsentgeld nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst
Danach bemisst sich das Urlaubsentgelt nach "dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes".

Unter diesen Voraussetzungen zählen zum Urlaubsentgelt folgende Positionen: 

Grundlage des Urlaubsentgelts

Keine Grundlage des Urlaubsentgelts

Grundgehalt

Gewinn- und Umsatzbeteiligungen

Zulagen mit Bezug zur Arbeitsleistung wie Schmutzzulagen, Gefahrenzulagen, Nachtzulagen, Auslandszulagen

Gratifikationen, die für das ganze Jahr gezahlt werden

Vergütung für Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaft

Einmalige tarifliche Ausgleichszahlungen

Sachbezüge wie freie Kost

Einmalige Zuwendungen wie Weihnachtsgeld, 13. Gehalt

Erfolgsanhängige Faktoren wie Akkordzulagen

 

Provisionen

 

Verdienstausfälle wegen Kurzarbeit, Arbeitsausfall oder unverschuldeter Arbeitsversäumnis bleiben bei der Berechnung des Urlaubsentgelts außer Betracht, ( § 11 Abs. 1 Satz 3 BUrlG).

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