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Richtig Delegieren: die Ausreden der Mitarbeiter

Lesezeit: 1 Minute Viele Führungskräfte zögern, Aufgaben zu delegieren, weil Sie nicht wissen wie Sie vorgehen sollen, wenn ein Mitarbeiter die Arbeit ablehnt. Lesen Sie hier, wie Sie mit den Ausreden der Mitarbeiter umgehen können.

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Richtig Delegieren: die Ausreden der Mitarbeiter

Richtig Delegieren: die Ausreden der Mitarbeiter

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Vor allem weibliche Führungskräfte tun sich an dieser Stelle häufig etwas schwerer. Dabei sind die Ausreden der Mitarbeiter vorhersehbar – und planbar.

Einige Beispiele:

  • „Wann soll ich das denn alles machen?“
  • „Das kann ich nicht“
  • „Dazu fehlt mir…“
  • „Dafür bin ich nicht ausgebildet“
  • „Ich habe im Moment Wichtigeres zu tun“
  • „Dafür werde ich nicht bezahlt““
  • „Was passiert, wenn etwas schief geht?“

Nun, jedes dieser Argumente mag aus der Sicht des Mitarbeiters seine Berechtigung haben. Deshalb ist es für Ihre Argumentation wichtig, das Thema auch aus der Sicht des Mitarbeiters zu betrachten.

Versetzen Sie sich in den Mitarbeiter

Dazu ist erforderlich, dass Sie über den aktuellen Auslastungsgrad des Mitarbeiters und die Wichtigkeit und Prioritäten seiner Arbeit informiert sind. Einem Mitarbeiter, der am Rande seiner Kapazität arbeitet, noch weitere Aufgaben zu übergeben, grenzt an Verantwortungslosigkeit, wenn er nicht gleichzeitig von anderen Tätigkeiten entlastete wird. Deshalb ist es erforderlich, eigentlich selbstverständlich, zu wissen, „was in der Abteilung läuft“.

Einige unterschwellige Hinderungsgründe, warum man ungern eine Arbeit delegiert, abgibt können auch sein:

  • Sie befürchten, dass die Mitarbeiter durch mehr Knowhow auch mehr Einfluss im Unternehmen gewinnen können.
  • Sie haben Angst davor, dass Ihr Chef oder Ihre Kollegen Sie für „faul“ halten.
  • Sie haben in Ihrem Elternhaus gelernt, dass eine Arbeit nur „recht getan“ ist, wenn sie „selbst getan“ ist.
  • Sie geben nicht gerne Anweisungen und fühlen sich unwohl wenn Sie anderen etwas vorschreiben sollen.
  • Sie fühlen sich unsicher, wenn Sie nicht über alle Details Bescheid wissen.
  • Sie fürchten den Anschluss zu verlieren, wenn Sie nicht permanent weiter an Fachthemen arbeiten.

Hier muss sich die Führungskraft ernsthaft mit den einzelnen Punkten konfrontieren – und sich die Frage nach dem eigenen Führungsverständnis stellen.

Wie man professionell delegiert lesen Sie in der nächsten Folge: „Der Delegationsvertrag“.

Bildnachweis: Franz Pfluegl / stock.adobe.com

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