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Reisekosten: private und Dienstreisen

Lesezeit: < 1 Minute Das kommt immer wieder vor: Bei Dienstreisen hängen Sie ein paar Tage privaten Urlaub an – nach dem Motto: Wenn ich sowieso schon da bin! Nur das Finanzamt spielt nicht mit und erkennt in der Regel die Reisekosten für An- und Abreise nicht an. Das Argument: Privates und Berufliches sei vermischt, sodass keine Aufteilung möglich sei. Wehren Sie sich!

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Reisekosten: private und Dienstreisen

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Sie haben jetzt den 6. Senat des Bundesfinanzhofs auf Ihrer Seite (Beschluss vom 20.07.2006, Az.: VI R 94/01). Die Richter sind der Meinung, dass Sie nicht auf Ihren Reisekosten sitzen bleiben dürfen, wenn die ganz klar aufteilbar sind. Die Aufteilung der Reisekosten soll dem Urteil zufolge zeitlich erfolgen. Sind bei einer 7-Tage-Reise 4 Tage beruflich veranlasst und 3 privat, dann werden 4/7 der Kosten steuerlich anerkannt. Allerdings müssen Sie dem Finanzamt schon nachweisen können, in welchem Umfang Sie beruflich unterwegs waren.
Außerdem sind die Kosten nicht absetzbar, wenn der berufliche Anteil weniger als 15% ausgemacht hat oder die Reise insgesamt eher privaten Charakter hatte.
Tipp: Machen Sie in Zukunft die Reisekosten entsprechend dem beruflichen Anteil geltend. Verweisen Sie auf den Beschluss und bitten Sie darum, die Entscheidung so lange auszusetzen, bis der Große Senat des Bundesfinanzhofs entschieden hat, der jetzt mit der Sache betraut ist.

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