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Regeln für einen erfolgreichen TV-Auftritt

Lesezeit: 2 Minuten Kein Medium ist intensiver, effektvoller und gnadenloser als das Fernsehen. Spot an; Ton ab; Kamera läuft – und offenbart Mimik, Gestik und Outfit im Großformat. Ein TV-Auftritt vor laufender Kamera birgt also neben den vielen Chancen Ihr Unternehmen bekannter zu machen, auch das Risiko, in der Kürze der Sendezeit nicht die persönliche Bestform zu erreichen, sondern auch farblos, nervös oder arrogant zu wirken. Darum steht vor jeder Kür die Pflicht und die heißt in Bezug auf einen TV-Auftritt: Üben Sie Ihren Einsatz und entwerfen Sie Ihr persönliches Drehbuch mit dem Wissen: Der erste Eindruck ist entscheidend – der letzte bleibt!

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Regeln für einen erfolgreichen TV-Auftritt

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So meistern Sie Ihren TV-Auftritt
Wenn sich Ihr TV-Auftritt planen lässt, wenn Sie in ein Studio eingeladen werden, also kein spontanes Interview nach einer Pressekonferenz o.ä., dann fragen Sie immer
  • nach der Sendezeit,
  • nach den anderen Gästen,
  • nach weiteren Themen,
  • nach einer Live-Schaltung oder Aufzeichnung
  • und fragen Sie, warum ausgerechnet Sie als Experte eingeladen wurden.
Der perfekte TV-Auftritt
Wie auch immer Ihre Rolle sein wird, es gibt allgemeine Regeln vor der Kamera, die Sie auf jeden Fall beachten sollten:
  1. Schauen Sie in das Auge der Kamera, nehmen Sie Blickkontakt zu den Hunderttausend Zuschauern auf.
  2. Sprechen Sie mit gelockerten Gesichtszügen, eine maskenhafte Verkrampfung minimiert den Aussagewert Ihres Beitrags.
  3. Reden Sie Klartext. Kurze und einfache Sätze wirken prägnanter als Schachtelsätze in Schriftsprache.
  4. Vermeiden Sie Fachausdrücke und langatmige Definitionen.
  5. Lächeln Sie ermunternd, wenn es zum Thema passt.
  6. Atmen Sie ein, bevor Sie sprechen, um so ein Flattern der Stimme zu vermeiden und sich und den anderen ein Startsignal zu geben.
  7. Wechseln Sie das Sprachtempo, spielen Sie mit der Sprachmelodie, das erzeugt Aufmerksamkeit.
  8. Stehen Sie beim Sprechen fest mit beiden Beiden auf den Boden. Eine Gewichtsverlagerung bringt Unruhe und Unsicherheit.
  9. Bewegen Sie sich natürlich, Ihrer Rede angemessen.
  10. Achten Sie auf eine korrekte Kleidung, am besten weder klein kariert noch breit gestreift.
Beachten Sie: Eine Mikrofon, ob Ansteck-, Hand- oder Stabmikrofon, überträgt jede Tonquelle- also auch ein nervöses Rascheln in der Jackentasche, wenn die Kamera Sie in halber Detailaufnahme aus der Nähe zeigt, und auch ein Klopfen gegen die Brust im Überschwang der Emotionen, was den Geräuschpegel explosionsartig in die Höhe schnellen lässt.
Ihr Drehbuch für den TV-Auftritt
Der Spannungsbogen baut sich mit dem ersten Atemzug auf, sobald das rote Licht der Kamera leuchtet. Sie sind nun „on air“. Wecken Sie die Erwartungen des Zuschauers mit einem langen Einatmen. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Einstieg. Bedenken Sie: Der Zuschauer erfährt diese ersten Sekunden optisch und akustisch. Ihr offener Blick und der erste Satz, provokant, humorvoll, fragend oder als Appell formuliert, sind entscheidend für die weitere Aufmerksamkeit.
Lassen Sie Ihren Einstieg wirken, machen Sie danach die kleine Pause eines Atemzugs und führen Sie dann Ihr Statement, Ihre Antwort auf die Interviewfrage oder Ihren Beitrag in der Diskussionsrunde aus, und zwar in wechselndem Tempo, mit angemessener Mimik und wohl dosierter, eher sparsamer Gestik. Wirken Sie glaubwürdig, engagiert und kompetent! Und zum Schluss? Überlegen Sie gut, welchen Eindruck Sie hinterlassen möchten. Danach richten sich Schlusssatz und Gesichtsausdruck Ihres Drehbuchs.
Achtung: Die Kamera hat Sie auch nach dem letzten Satz noch im Visier. Bleiben Sie also noch einige Sekunden entspannt und präsent bis Sie den Hinweis hören: Aufnahme beendet!

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