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Psychische Erkrankungen bei Managern und Führungskräften vermeiden

Lesezeit: 2 Minuten Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz sind bei uns im Vormarsch. Davon betroffen sind Beschäftigte auf allen Ebenen. Auch Manager und Führungskräfte sind besonders davon betroffen. Wie Sie psychischer Erkrankungen erkennen und was Sie dagegen tun können erfahren Sie hier.

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Psychische Erkrankungen bei Managern und Führungskräften vermeiden

Psychische Erkrankungen bei Managern und Führungskräften vermeiden

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Psychische Erkrankungen bei Managern und Führungskräften stellen neue Herausforderungen an das betriebliche Gesundheitsmanagement. Warum besonders Führungskräfte davon betroffen sind, versuchen wir hier auf den Grund zu gehen.

Generell ist die Zahl der Ausfalltage wegen psychischer Erkrankungen so hoch wie nie zuvor. Betroffen sind hier Männer wie Frauen. Von allen Fehltagen an erster Stelle sind die sogenannten Muskel- und Skeletterkrankungen. Ihr Anteil liegt bei 26,3 Prozent. Dicht davon gefolgt sind die Atemwegserkrankungen, welche auf 14,4 Prozent kommen. Der Anteil der psychischen Leiden beträgt jedoch über 13 Prozent, noch vor den körperlichen Verletzungen!

Laut einer Studie der Cass Business School in London wird belegt, dass viele Manager bereits Defizite mitbringen. Danach ist jeder Dritte Firmengründer Legastheniker und die Lese- und Rechtschreibstörung tritt achtmal häufiger auf, als im Durchschnitt der Bevölkerung.

Die Erasmus- Universität Rotterdam hat beobachtet, dass Studenten mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) nach ihrem Studium mit großer Wahrscheinlichkeit ein Unternehmen gründen werden.

Manager bringen häufig bereits Defizite mit

Laut dem Psychologen Kevin Dutton lieben Menschen mit psychopathischen Merkmalen Machtstrukturen, in denen sie manipulieren und kontrollieren können. Er hat eine Vielzahl von britischen Berufstätigen einer Studie unterzogen. Die Berufe mit dem höchsten Anteil von Psychopathen, geordnet in der Reihenfolge sind:

  1. Vorstandsvorsitzende
  2. Rechtsanwälte
  3. Rundfunkjournalisten
  4. Verkäufer
  5. Chirurgen
  6. Beamte

Wie man diese Studie betrachtet, sei dahingestellt. Man merkt jedoch eine gewisse Tendenz. Grundsätzlich ist es so, dass bei geistigen Leiden der Übergang zwischen Normal und Wahnsinn sehr fließend ist.

Fakt ist, dass Führungskräfte außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind. Sie müssen sich durchsetzen, Menschen führen und die Geschicke des Unternehmens leiten. Das ist für durchschnittlich Menschen nicht so einfach. Es müssen daher außergewöhnliche Persönlichkeiten sein und viel aushalten. Das wirkt sich unweigerlich auch auf die Psyche aus. Je nachdem, wie die betreffende Person mental gestrickt ist, wird sie dem Druck standhalten oder unter Umständen in eine psychische Erkrankung schlittern, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird.

Die Symptome einer Depression

  • Müdigkeit
  • Keinerlei Freude
  • Antriebslosigkeit
  • Kein Selbstvertrauen
  • Schlechte Konzentration
  • Gefühlsblindheit

Die Gefühlsblindheit ist eine psychische Störung, die bei 10 Prozent der Bevölkerung auftritt. Sie wird auch als Managerkrankheit bezeichnet. Menschen mit dieser Krankheit nehmen zwar ihre körperlichen Symptome von ihren Ängsten auf. Das sind zum Beispiel Schwindelgefühl und Herzklopfen. Jedoch können sie diesen Zustand aber nicht als Angst zuordnen.

So vermeiden Sie psychische Erkrankungen als Manager:

  • Betreiben Sie als Ausgleich mit Augenmaß Sport.
  • Bleiben Sie mental fit, indem sie sich mit erbaulichen Dingen beschäftigen. Das kann alles Positive zum Beispiel im Bereich Kunst, Bücher, Film, Natur etc. sein.
  • Vermeiden Sie Esoterik oder andere geistigen Manipulationen, die Sie nicht verstehen.
  • Beschäftigen Sie sich mit den gesunden schönen Dingen des Lebens.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung.
  • Arbeiten Sie nie länger als maximal zehn Stunden am Tag.
  • Suchen Sie sich das berufliche Betätigungsfeld, welches Ihnen wirklich Spaß macht.
  • Bei den ersten Anzeichen einer Depression, suchen Sie professionelle Hilfe auf.

Bildnachweis: Konstantin Yuganov / stock.adobe.com

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