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Psychische Belastungen und Doping am Arbeitsplatz

Lesezeit: < 1 Minute Unter dem Titel "Psychische Belastungen und Doping am Arbeitsplatz" veröffentlichten die Mitarbeiter Frank Meiners und Martin Klodt die Ergebnisse einer DAK-Studie in der Zeitschrift "Die Ersatzkasse". Zu den Ergebnissen zählt, dass Doping am Arbeitsplatz zwar noch kein Massenphänomen ist, dass aber durch die zunehmende Medikalisierung der Gesellschaft das Risiko einer deutlichen Zunahme besteht.

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Psychische Belastungen und Doping am Arbeitsplatz

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Die Zahl der psychischen Störungen und Stresserkrankungen nimmt seit geraumer Zeit kontinuierlich zu. So erhöhte sich zwischen 1998 und 2008 die Zahl der psychischen Erkrankungen bei der Erhebungspopulation der in der DAK erwerbstätigen Versicherten von 6,3% auf 10,6% des Gesamtkrankenstandes. Über eine Beschleunigung dieses Trends duch die Wirtschaftskrise und den damit verbundenen Unsicherheiten lässt sich nur vermuten, aber erste Daten deuten darauf hin.    

Ursachen der psychischen Störungen und der chronischen Stressphänomene
Ohne Zweifel lassen sich einzelne Indikatoren für diesen Anstieg in den veränderten Arbeitsbedingungen finden. Es ist eine Konvergenz von gewerblichen Berufsprofilen mit anderen Berufen zu erkennen. Die Umstellung von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft führt zu veränderten Belastungsprofilen: zu einer Abnahme körperlicher und zu einer Zunahme kognitiver Tätigkeiten. Das bedeutet auch eine Reduktion körperlicher Ausgleichsmechanismen und eine verstärkte Konzentration auf kognitive Arbeitsvorgänge.

Die Arbeitsproduktivität und die Tätigkeiten mit erhöhtem Unsicherheitspotential, wie z. B. beim Projektmanagement, erhöhen die psychische Anspannung der Mitarbeiter. Aktuell sollten sicherlich auch die potentielle Arbeitsplatzunsicherheiten zu negativem Stress führen. 

Fünf Prozent haben Dopingerfahrungen
Zu den Ergebnissen der empirischen Dopingstudie der DAK gehört auch, dass 5 % der befragten Mitarbeiter einmal mit Medikamenten "nachgeholfen" haben, allerdings dopt nur 1% regelmäßig. Die Autoren der Studie vermuten, dass 400.000 bis 800.000 Beschäftigte zu aufputschenden und konzentrationsfördernden oder anti-depressiven Präparaten greifen.

Konsequenzen für Gesundheitsförderung und Personalentwicklung?
Meines Erachtens zeigen diese und andere Forschungsergebnisse, dass sportliche Aktivitäten auch als Instrumente der Gesundheitsförderung und Personalentwicklung eine immer zentraler werdenden Bedeutung zukommen.

Folgt man den Erkenntnissen moderner neurologischer und kognitiver Forschung, sollte man Sport und Weiterbildung in einem engeren Bedeutungszusammenhang wahrnehmen: kognitive Leistungsverbesserung, der Erwerb von fachlichen und außerfachlichen Kenntnissen und sportliche Aktivitäten bilden eine Einheit und verändern die Konzepte traditioneller Seminarformen.

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