Businesstipps Organisation

Psychisch stark belastete Mitarbeiter – das sollten Sie beachten

Lesezeit: < 1 Minute Durch den Anstieg der Fehlzeiten aufgrund psychischer Belastungen sind besonders Führungskräfte für das Thema sensibilisiert. Viele Unternehmen erleben, dass ihre Mitarbeiter stärker psychisch belastet sind als in der Vergangenheit. Teilweise sind auch die Führungskräfte selbst stark belastet. Wie sprechen Sie Mitarbeiter auf die vermutete Problematik an?

< 1 min Lesezeit
Psychisch stark belastete Mitarbeiter – das sollten Sie beachten

Psychisch stark belastete Mitarbeiter – das sollten Sie beachten

Lesezeit: < 1 Minute

Sie wollen sich auf ein Gespräch mit einem Mitarbeiter vorbereiten, von dem Sie vermuten, dass er psychisch besonders belastet oder krank ist? Dabei befinden Sie sich in dem Spannungsfeld zwischen persönlicher Betroffenheit und betrieblichen Interessen.

Was sind Anzeichen für die Auswirkungen zu hoher psychischer Belastungen?

Anzeichen für eine psychische Überlastung z. B. in Folge von Stress, aber möglicherwiese auch einer psychischen Erkrankung können u. a. sein:

  • Deutlicher Leistungsabfall
  • Starker sozialer Rückzug
  • Dauerhaft erhöhte Reizbarkeit oder unangepasste Reaktionen in Konfliktsituationen
  • Auffällige Gewichtsveränderungen
  • Ungepflegtes Erscheinungsbild
  • Äußerlich sichtbarer Leidensdruck (gedrückte Stimmung etc.)
  • Auffällige anhaltende Verhaltensveränderungen (z. B. zwanghaftes Verhalten, Selbstgespräche)
  • Längere und/oder häufige krankheitsbedingte Ausfalltage etc.

Führen Sie ein Gespräch mit Ihrem betroffenen Mitarbeiter

Als Führungskraft erreichen Sie verschiedene Vorteile, wenn Sie den kritischen Zustand eines Mitarbeiters erkennen können und in einem Gespräch der Sache auf den Grund gehen.

Wenn Sie ein Gespräch führen möchten, sollten Sie sich jedoch auch Ihrer Grenzen bewusst sein, d. h.:

  1. Als Führungskraft haben Sie zwar eine Fürsorgepflicht, aber Sie sind nicht der Psychotherapeut.
  2. Sie können in dem Gespräch Ihrem Mitarbeiter helfen, einen ersten Schritt zu tun und professionelle Hilfe zu suchen.
  3. Wenn der Mitarbeiter bereits professionelle Hilfe in Anspruch nimmt, können Sie gemeinsam mit ihm ausloten, was Sie ggf. am Arbeitsplatz tun können, um ihn zu unterstützen, sein Problem zu überwinden.

Bildnachweis: thodonal / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: