Businesstipps Personal

Progressionsvorbehalt

Lesezeit: < 1 Minute Unter dem Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG) versteht man, dass bestimmte an sich steuerfreie Leistungen in der späteren Steuerberechnung berücksichtigt werden. Diese werden bei der Ermittlung des Steuersatzes berücksichtigt, der für die steuerpflichtigen Einkünfte maßgebend ist. Daher wirkt sich der Progressionsvorbehalt immer nur dann aus, wenn auch steuerpflichtige Einnahmen (z. B. Arbeitslohn) vorhanden sind. Die steuerpflichtigen Einkünfte werden mit dem Steuersatz besteuert, der sich ergäbe, wenn auch die steuerfreien Leistungen besteuert würden.

< 1 min Lesezeit

Progressionsvorbehalt

Lesezeit: < 1 Minute

Der Progressionsvorbehalt wird stets nur vom Finanzamt vorgenommen, der Arbeitgeber hat die Berechnung also nicht vorzunehmen. Allerdings muss der Arbeitgeber bestimmte Aufzeichnungspflichten erfüllen, damit das Finanzamt den Progressionsvorbehalt berechnen kann. Daher ist der Arbeitgeber verpflichtet, die von ihm gezahlten steuerfreien Lohnersatzleistungen (z. B. Kurzarbeitergeld) im Lohnkonto besonders aufzuzeichnen und in die elektronische Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitnehmers einzutragen, wenn sie dem Progressionsvorbehalt unterliegen. In aller Regel erledigen dies jedoch die Lohnprogramme.

Was unterliegt dem Progressionsvorbehalt?
Nachfolgend eine Auswahl der vom Arbeitgeber gezahlten steuerfreien Entgeltersatzleistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen:

  • Kurzarbeitergeld
  • Saison-Kurzarbeitergeld
  • Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld nach dem Mutterschutzgesetz
  • Aufstockungsbeiträge nach dem Altersteilzeitgesetz

Weitere (nicht vom Arbeitgeber gezahlte) Entgeltersatzleistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen:

  • Krankengeld
  • Arbeitslosengeld

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: