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Professionelle Verpackung: Alles, was man wissen muss

Lesezeit: 2 Minuten Ein wertvolles Produkt überzeugt Kunden von ganz alleine – glauben zumindest viele Unternehmer. Natürlich stimmt das auch bis zu einem gewissen Punkt, denn wer gute Arbeit leistet, den wissen die Kunden zu schätzen. Doch die Konkurrenz ist in allen Branchen hoch, das Internet verändert den Markt rapide und Kundenansprüche steigen.

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Professionelle Verpackung: Alles, was man wissen muss

Professionelle Verpackung: Alles, was man wissen muss

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Daher muss nicht nur das Produkt optimiert werden, sondern auch alles drum herum. Dazu zählen Website-Design, Marketing-Maßnahmen und die Verpackung, in der das Produkt zum Kunden gelangt. Um Verpackungen, wie sie wirken und was sie leisten können, soll es in diesem Beitrag kurz und knapp gehen.

Verpackungsmaschinen erleichtern die Arbeit

Verpackungen können per Hand oder per Maschine genutzt werden. Beide Varianten habe ihre Vor- und Nachteile. Es gibt zum Beispiel etliche Verpackungsschritte, die sich nur maschinell wirklich professionell und sinnvoll durchgeführt werden können. Einschweißen oder luftdicht zu verpacken ist per Maschine einfacher, sicherer und kostengünstiger. Blistermaschinen, Kartonverpackungsmaschinen und Verpackungslinien sind in vielen Unternehmen mittlerweile Teil des täglichen Geschäfts.

Das Packen von Paketen für die Lieferung ist mit Verpackungsmaschinen vom Hersteller möglich. Produkte werden in entsprechende Tüten, Kartons oder Folien gelegt und anschließend direkt verschlossen (oder später manuell). Nur die Wartung der Maschinen liegt noch in Menschenhand. Diese Automatisierung sorgt für weniger gesundheitliche Probleme bei den Mitarbeitern und mehr Sicherheit. 

Verpackungsmaterialien kommen in vielen Formen und Farben

Auch bei der Wahl der Verpackungsmaterialien ist Expertise gefragt. Nicht immer ist ein Karton die richtige Wahl. Je nach Größe kostet der Versand auch mehr oder weniger – Schachteln wirken außerdem häufig etwas edler als Kartons. Versandtüten sind ebenfalls eine Option und besonders beliebt für Kleidung oder andere Textilien.

Innerhalb der Verpackung kann mit Luftpolsterfolien, Verpackungschips oder Packpapier gearbeitet werden. Auch Seidenpapier, das etwas hochwertiger wirkt, oder Schaumfolien (für maximale Sicherheit) sollten in Betracht gezogen werden. Wichtig ist dabei natürlich auch, ob die Produkte an Unternehmen geliefert werden, wo sie anschließend ausgepackt werden, oder ob sie direkt an den Endverbraucher gehen.

Individualisierte Verpackungen machen Eindruck

Unter Umständen kann es sinnvoll sein, Verpackungen zu individualisieren. Das betrifft sowohl das Erscheinungsbild als auch die Maße. Denn spezielle Produkte brauchen manchmal besondere Verpackungen. Natürlich kann auch ein standardisierter Karton gewählt werden, der dann entsprechend mit Füllmaterial ausgelegt wird. Allerdings kann das auf Dauer Mehrkosten verursachen und der Karton sieht aus wie jeder andere.

Individuelle Maße können nicht nur für mehr Sicherheit sorgen, sondern auch Wiedererkennungswert schaffen. Kombiniert man dies noch mit einem gesonderten Erscheinungsbild, hebt man sein Unternehmen und seine Produkte von der Masse an täglich verschickten Verpackungen ab.

Kartons und Versandtaschen können mit einem Logo oder einem Schriftzug bedruckt werden. Aber auch Füllmaterial kann in manchen Fällen individualisiert werden. Packpapier oder auch Seitenpapier mit einem Logo machen beim Öffnen der Verpackung – egal ob nach dem Versand oder beim Kauf vor Ort – einen echten Eindruck.

Umweltfreundlichkeit wird wichtiger

In den letzten Jahren wurden die Diskussionen um umweltfreundliche Produktions- und Versandprozesse stetig lauter. Das geht auch an der Verpackungsindustrie nicht vorbei. Deshalb spielt Umweltfreundlichkeit hier auch eine immer größere Rolle.

Umweltfreundlichere Alternativen zu klassischen Plastikverpackungen:

  • Holz (z.B. als Kartonersatz)
  • Pflanzenstärke (z.B. für Luftpolsterfolie)
  • Zellglas (z.B. als Beutel)
  • Hanf (z.B. für Thermovlies)

Sowohl Verpackungen als auch Füllmaterialien sind mittlerweile umweltfreundlich zu erhalten. Recyclebare Kartons oder Verpackungschips aus Mais verringern den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens. Es gibt aber auch die Möglichkeit, wiederverwendbare Materialien zu wählen. Für welche Variante sich entschieden wird, hängt von den Produkten ab, aber auch davon, wie sich das Unternehmen präsentieren möchte. Häufig können höhere Kosten ausgeglichen werden, da Umweltschutz als Teil der Unternehmensidentität verankert wird.

Bildnachweis: Chaosamran_Studio / stock.adobe.com

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