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Produktplatzierung ab 2010 auch in Deutschland möglich

Lesezeit: < 1 Minute Eine Produktplatzierung wird ab dem Frühjahr 2010 auch in Deutschland möglich sein. Grund ist die neue EU-Richtlinie zu den audiovisuellen Mediendiensten. Ausschließlich Privatsender dürfen fortan Produkte in ihren Sendungen platzieren.

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Produktplatzierung ab 2010 auch in Deutschland möglich

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Product Placement oder auf Deutsch Produktplatzierungen waren in Deutschland bisher nicht erlaubt. Ab dem Frühjahr soll sich das ändern, berichtet das "Handelsblatt". Durch die neue EU-Richtlinie zu den audiovisuellen Mediendiensten wird es möglich, dass ausschließlich Privatsender Produkte in ihren Sendungen platzieren dürfen.

Die Produktplatzierung hat Tradition
Produktplatzierung ist eine alte Werbeform, die bereits seit 1930 existiert – jedoch bislang nur in US-Firmen, nicht aber in deutschen Unternehmen vertreten war. Hierbei wird gegen Entgelt ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke gezielt in der audiovisuellen Kommunikation erwähnt bzw. platziert. Das Ziel lautet dabei, den Bekanntheitsgrad des eigenen Produkts, der eigenen Dienstleistung oder Marke zu erhöhen und den Absatz zu steigern.

Ein Beispiel: Die auffällige Platzierung der Marke BMW in "James Bond“. Dass auch mittelständische Unternehmen gezielt Produktplatzierung nutzen, fällt vielleicht nicht jedem auf. Dafür werden Agenturen beauftragt, die Drehbücher nach passenden Produktplatzierungs-Möglichkeiten untersuchen. Auf diese Weise landen in US-Serien wie "Sex and the city" Produkte von mittelständischen Unternehmen wie der Kinderwagen von Bugaboo.

Möglichkeiten für Produktplatzierungen sind vielfältig
Eine Produktplatzierung kann in unterschiedlichen Formen ablaufen. Sie kann verbal erfolgen, indem der Unternehmensname, das Produkt oder die Dienstleistung erwähnt wird. Die Produkte könnten im Titel einer Fernsehsendung auftauchen oder visuell "on-set" gezeigt werden, indem die Kamera kurz dort hinschwenkt. Nach der Form der Produktplatzierung richtet sich dann auch die Intensität der Wahrnehmung.

Mit der neuen EU-Richtlinie und der hierfür notwendigen Änderung des 13. Rundfunkstaatsvertrags wird diese Werbeform nun offiziell und EU-weit zugänglich gemacht. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Nachfrage nach diesem klassischen Werbeinstrument steigen wird. Andererseits werden Werbespots im Fernsehen als störend empfunden, sodass diese mittlerweile mit Hilfe spezieller Recorder ausgeschnitten werden können. Da kann die Produktplatzierung eine passende Ausweichmöglichkeit bieten.

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