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Probezeit: So entscheiden Sie gerecht

Lesezeit: 2 Minuten In diesen Wochen steht für viele Ausbildungsunternehmen eine wichtige Entscheidung an: Soll der Azubi nach der Probezeit endgültig eingestellt werden? Oder hat es keinen Sinn, weil wichtige Fakten dagegen sprechen?

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Probezeit: So entscheiden Sie gerecht

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In den meisten Fällen ist die Sache klar: Azubi und Unternehmen passen zusammen, die Leistungen stimmen und die Integration ins Unternehmen hat auch prima geklappt. Der Azubi besteht dann natürlich die Probezeit und die Beteiligten binden sich für 2-3 Jahre endgültig aneinander.

Auch der umgekehrte Fall ist möglich: Die Probezeit lief katastrophal – jede Menge unentschuldigte Fehltage und keine Anzeichen auf Besserung – auch nicht nach intensiven Gesprächen. Darüber hinaus legt der Azubi das Verhalten eines Querulanten an den Tag und legt sich mit Kollegen und Vorgesetzten an. Natürlich werden Sie als Ausbildungsverantwortlicher dann die Notbremse ziehen.

Wenn die Probezeitentscheidung knapp ist
Undankbar sind hingegen die Fälle, bei denen Sie sich nicht sicher sind: Fachliche und auch kommunikative Mängel sind nicht zu übersehen. Der Azubi erntet schlechte Noten in der Berufsschule und auch die ersten betrieblichen Bewertungen sind alles andere als vielversprechend. Auf der anderen Seite erleben Sie kleine Erfolge und auch die Einstellung des Auszubildenden ist nicht die schlechteste. Fazit: Sie müssen jetzt ganz genau hinschauen.

Entscheidungshilfen in Grenzfällen

  • Verstärken Sie zum Ende der Probezeit Ihre Bemühungen mit genau solchen Auszubildenden. Geben Sie ihnen zusätzliche Aufgaben, bitten Sie Kollegen um erhöhte Aufmerksamkeit und sprechen Sie mit dem Azubi über seine Entwicklung und den Wohlfühlfaktor im Unternehmen.
  • Nehmen Sie sich noch mal ganz genau das Berufsbild vor und verinnerlichen Sie, was den Azubi im Laufe der Ausbildung noch erwartet. Kann er das Ihrer Meinung nach leisten? Ist ein Aufwärtstrend erkennbar? Oder sind die Schwächen so elementar, dass Sie keine Chance sehen?
  • Wenn sich der Azubi nicht besonders gut integriert hat, schauen Sie künftig genau hin: Ist er ein schwieriger Kollege, über den sich die Mitarbeiter zu Recht beschweren? Wenn ja, wurde er darauf hingewiesen und hat sich sein Verhalten gebessert? Oder hat sich der Azubi als beratungsresistent erwiesen?
  • Sie beziehen so viele Meinungen wie möglich ein: Ausbilder, Kollegen, Vorgesetzte und – nicht zu vergessen – Berufsschullehrer. So erhalten Sie ein umfassendes Bild für eine gute Entscheidung.

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