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Probezeit in befristeten Arbeitsverhältnissen

Lesezeit: < 1 Minute Generell ist eine Probezeit von bis zu sechs Monaten zulässig. Von der Tätigkeit des Mitarbeiters unabhängig, und bei bis zu sechs Monaten wird in der Regel nicht geprüft, ob diese angemessen ist. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) im Januar diesen Jahres (BAG, 24.01.2008, Az. 6 AZR 519/07). Und Sie dürfen grundsätzlich auch eine Probezeit bei befristeten Arbeitsverträgen vereinbaren.

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Probezeit in befristeten Arbeitsverhältnissen

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Nach dem oben genannten Urteil können Sie auch bei befristeten Arbeitsverträgen die sechs Monate Probezeit voll ausschöpfen. Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes (LAG) Hamm kann die Probezeit sogar über die Befristung hinausgehen (LAG Hamm, 31.10.2006, Az. 19 Sa 1119/06). Wird der Vertrag verlängert, kann der nicht ausgeschöpfte Anteil der Probezeit dann genutzt werden.

Besonders bei Befristungen ohne Sachgrund bietet es sich an, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, da Sie bei einer Verlängerung nur die Vertragslaufzeit ändern können. Jedwede weitere Änderung würde zur Entstehung eines neuen Vertrages führen und dadurch die sachgrundlose Befristung unwirksam machen.

Stellen Sie einen Mitarbeiter für fünf Monate ein, wird ihn die Probezeit von sechs Monaten natürlich wundern. Mit dieser Musterformulierung im Arbeitsvertrag sollte die Angelegenheit jedoch gleich viel klarer werden:

"Die ersten sechs Monate des Arbeitsverhältnisses gelten als Probezeit. Soweit die Probezeit im bestehenden Arbeitsverhältnis nicht ausgeschöpft wird, wird sie bei einer eventuellen Vertragsverlängerung fortgesetzt."

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