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Private Tätigkeiten rechtfertigen nicht automatisch eine fristlose Kündigung

Lesezeit: < 1 Minute Nicht jede private Tätigkeit während der Arbeitszeit rechtfertigt eine fristlose Kündigung. In der Regel ist eine vorhergehende Abmahnung erforderlich.

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Private Tätigkeiten rechtfertigen nicht automatisch eine fristlose Kündigung

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Das LAG Rheinland-Pfalz wies mit Urteil vom 10.7.2008, Az: 10 Sa 209/08 einen Arbeitgeber in seine Schranken, der zu schnell mit einer fristlosen Kündigung war.

Der Mitarbeiter nutze seine Arbeitszeit, um zu privaten Zwecken Gegenstände auf den von ihm gefahrenen Firmen-LKW auf- bzw. abzuladen. Daraufhin erhielt er eine fristlose Kündigung. 

Statt fristloser Kündigung Abmahnung
Die Richter sahen hier statt einer fristlosen Kündigung nur eine Abmahnung als gerechtfertigt an. Natürlich ist das Verrichten privater Tätigkeiten während der Arbeitszeit ein Verstoß gegen arbeitsvertragliche Pflichten.

Nur wiegt dies in der Regel nicht so schwer, dass eine fristlose Kündigung möglich ist. Da der Arbeitnehmer sein Verhalten beeinflussen kann, ist zunächst eine Abmahnung erforderlich, bevor im Wiederholungsfall eine Kündigung in Frage kommt.

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