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Porto sparen?! Drei Gedanken dazu …

Lesezeit: 2 Minuten Kaum zu glauben, doch in den vergangenen Jahren hatte die Deutsche Post wieder mehr Briefe zu verschicken als auch schon! Und das trotz vieler Milliarden e-Mails … „White mail“ kostet kräftig Porto. Umso wichtiger, mal drauf zu schauen…

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Porto sparen?! Drei Gedanken dazu …

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1. Bücher versenden?

Als Viel-Rezensent bekomme ich eine Menge Post von Verlagen, primär: Bücher (ja, gedruckte!). Und ich wundere mich, wenn ich Pakete oder Päckchen bekomme, manches Mal auch Maxibriefe. All das geht richtig ins Geld! Schwer nachvollziehbar, gibt es doch die subventionierte „Büchersendung“ (bis 2kg), deren Porto deutlich niedriger liegt. (Die aktuellen Werte finden Sie hier) Allerdings gelten besondere Vorgaben, die Sie beachten müssen: Der Inhalt muss überprüfbar sein, das Kuvert also anders verschlossen als zugeklebt. Welchen Verschluss wählen Sie dann? Büchersendung muss „offen“ bleiben, d.h. Verkleben entfällt. Möglich sind Karton-Kuverts mit Einsteck-Laschen oder auch Metall-Stecker – so ist Prüfen möglich. Beides wiederum eher weniger, wie kürzlich erlebt … Und Sie müssen auf individualisierte Beilagen verzichten, etwa eine Rechnung (die bei Rezensions-Exemplaren natürlich entfällt). Doch auch dafür gibt es schlaue Lösungen: außen auf dem Kuvert anbringen, etwa im aufgeklebten Umschlag.

2. Werbung versenden?

Nun, das kennen Sie natürlich: die Dialogpost. So heißt die Versendungsart inzwischen, nach früher Massensendung, Infopost usw. Dazu mehr hier: https://www.deutschepost.de/de/d/dialogpost.html. Wichtig für Sie: Die Deutsche Post bietet eine Beratung dazu an, hat sogar eigene Center dafür eingerichtet. Auf diese Weise sorgt sie für Nachschub… Das neuerliche Wachstum in diesem Bereich hat offenbar damit zu tun, dass in einer Zeit des eMail-Zumüllens der „gute alte Werbebrief“ wieder positiver wahrgenommen wird: Es ist wohl so, dass die Antwort- und Bestell-Quoten interessant hoch genug sind. Es lohnt sich also, sich zu informieren … Wollen Sie mal?

3. Gebündelt versenden?

Gerade Behörden und Großunternehmen tun sich arg schwer, mehrere Briefsendungen an ein und dieselbe Person vor dem Versand zu bündeln. Da finde ich schon mal zwei oder gar drei Briefe derselben Versicherung im Briefkasten, mit je einer Seite DinA4. Was schlicht bedeutet, hier wird 3x Porto bezahlt statt nur einmal – egal, ob Standardbrief oder Dialogpost: Je 3 Blätter (und noch was dazu) gehen unter 20g (bei maximal 80g Papier). Da die Versicherung auch noch weiß, dass Frau Dr. N.N. unter selber Adresse meine Ehefrau ist (wir haben gemeinsame Versicherungen dort), sollte eine moderne EDV doch in der Lage sein …?! Sollte man meinen! Wie ist das bei Ihnen? Wenn zumindest teilweise auch Menschen mit der Ausgangspost befasst sind, sollte das klappen …

Zum guten Schluss

Schon sehe ich Ihr Stirnrunzeln: Wunderbare Hinweise – doch was ist mit dem internen Aufwand, z.B. etwas außen aufzubringen? Müssen bestimmte Produkte versichert versendet werden, also als Paket? Natürlich müssen Sie derlei beachten. Dennoch, eine kleine Analyse mag Geld sparen! Das beginnt oft schon bei normalen Briefen, wenn 3 Bogen A4 in A5-Kuvert zu 1,45 versandt werden…

Bildnachweis: Andre Bonn / Adobe Stock

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