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Plan B gegen Jobverlust

Lesezeit: 2 Minuten Der Umbruch im Wirtschaftsleben trifft Internet-Firmen, Automobil-Hersteller, Versicherungen, Verlage, kirchliche Organisationen - keine Institution ist ausgenommen. Wie gehen Sie mit dem Thema Jobverlust um?

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Plan B gegen Jobverlust

Plan B gegen Jobverlust

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Beste Strategie bei Jobverlust: Offensiver Umgang mit dem Thema

Stabilität und Planbarkeit von beruflichen Karrieren gehören der Vergangenheit an. Wer sich auf seine solide Ausbildung und Berufserfahrung verlässt, auf Karriereplanung und Pensionszusagen vertraute, der stellt heute oft fest, dass seine Fähigkeiten aktuell nicht mehr gefragt sind. Private und berufliche Pläne werden über Nacht zu Makulatur. Im günstigsten Fall versüßt eine Abfindung den Abgang.

Die letzte Bewerbung liegt lange zurück

Wer hätte je geglaubt, dass er sich mit diesem Thema noch einmal beschäftigen muss? Schließlich ist man ja Mitarbeiter eines renommierten, gesunden Unternehmens (gewesen). Was nun?

Eigeninitiative ist das Wort der Stunde

Wenn es nun um die professionelle Vermarktung der eigenen Fähigkeiten geht, erleben viele einen „Blackout“. Die Fähigkeit, objektiv zu analysieren, ist dann meist eingeschränkt. Wenn dann noch gut gemeinte Ratschläge aus dem Familien- und Bekanntenkreis hinzukommen, dann ist der Druck oft gesundheitsgefährdend.

Steht man in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis, dann kann man sich noch rechtzeitig mit seinem „Plan B“ beschäftigen: der Alternative für den Fall der Fälle. Ist dieser Fall allerdings bereits eingetreten, wird der Zeitdruck täglich spürbar.

Jetzt bleibt nur die Vorwärts-Strategie

Die wichtigste Frage lautet dann: Wer könnte sich mit meinem Knowhow in welcher Branche und an welchem Ort einen Wettbewerbsvorteil erhoffen – und verschaffen?

Welchen Wert besitzt meine Arbeitskraft für wen – und wo?

7 Tipps bei (drohendem) Jobverlust

1. Werden Sie rechtzeitig aktiv, wenn Sie ahnen, dass es beruflich nicht weiter gehen wird.

2. Analysieren Sie Ihre Stärken und Erfahrungen. Für welche Unternehmen erscheinen Sie deshalb attraktiv? (Auch außerhalb Ihres derzeitigen Fachgebiets und Ihrer aktuellen Branche.)

3. Suchen Sie sich einen geeigneten Sparringspartner. Vieles erscheint Ihnen vielleicht selbstverständlich, oft werden deshalb entscheidende Pluspunkte übersehen.

4. Nehmen Sie es mit dem Schweigegebot ernst und informieren Sie Ihr Netzwerk sehr selektiv. Nicht jeder gute „Friend“ gönnt Ihnen eine neue Karriere .

5. Nehmen Sie nicht jede neue Position vorschnell an. Sie suchen einen Job, der über die Probezeit hinausgeht.

6. Vielleicht gründen Sie übergangsweise eine Beratungsfirma . Dadurch entstehen keine Lücken in Ihrer Biografie. Jeder kann erkennen, dass Sie auf dem Job-Spielfeld aktiv sind.

7. Denken Sie “Out of the Box”, es gibt immer mehr Möglichkeiten als man auf den ersten Blick sieht.

Bildnachweis: joyfotoliakid / stock.adobe.com

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