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Plagiat-Guttenbergs Gedenktag im Smalltalk

Lesezeit: < 1 Minute Der 26. April ist der Welttag des geistigen Eigentums. Er wird besonders im Hause Guttenberg begangen. Warum nicht auch in Ihrem nächsten Smalltalk? Diskutieren Sie mit Ihrem Gesprächspartner, wie viel Abschreiben erlaubt ist. Und ab wann es kriminell wird.

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Plagiat-Guttenbergs Gedenktag im Smalltalk

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Ihre Smalltalk-Eröffnung: Was ist ein Plagiat?
Beginnen Sie den Smalltalk mit einer scherzhaften Definition: Wenn man aus einem Buch abschreibt, handelt es sich um ein Plagiat. Schreibt man aus zwei Büchern ab, entsteht ein Essay. Das Resultat des Kopierens dreier Bücher schimpft sich Kompilation. Nimmt man vier Bücher als Grundlage, heißt das Ergebnis Dissertation.

Freilich ist auch diese Erklärung geklaut. Das sollten Sie Ihrem Smalltalk-Gegenüber vielleicht noch sagen. Der Urheber heißt übrigens nicht Karl Theodor zu Guttenberg. Die Definition stammt von einem gewissen Wilson Mizner und findet sich auf einer Webseite.

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Falls Sie den Smalltalk ein wenig ernster betreiben wollen
Im selben Portal ist ebenfalls eine ernsthafte Definition aufgeführt, von Gerhard Fröhlich: "Unter Plagiat wird die unbefugte Übernahme fremden Geistesguts, der ‚Diebstahl‘ geistigen Eigentums, verstanden."

Sie sehen schon: Die Frage, was genau ein Plagiat ist, lässt sich so eindeutig nicht beantworten. Im oben erwähnten Internetportal findet sich noch eine vielleicht nicht originale, aber originelle Erklärung: "Es ist nicht ganz einfach, Plagiat zu definieren. Es gibt eine einfache Analogie: Es ist wie die Frage, ab wann ein Mann eine Glatze hat. Es ist ganz klar, wenn er eine hat und auch klar, wenn er keine hat. Alles, was dazwischen liegt, muss man im Einzelfall genau abwägen."

Beschließen Sie den Plagiats-Smalltalk versöhnlich – mit einem großen Dichter
Fragen Sie auch Ihren Smalltalk-Gesprächspartner, wo er die Grenze zieht. Hat er Karl-Theodor zu Guttenberg seine Plagiataffäre verziehen? Oder findet er, der Ex-Minister hat sich schuldig gemacht und seine Karriere ein für alle Male verdorben?

Einen versöhnlichen Abschluss für Ihren Smalltalk finden Sie mit Theodor Fontane: "Über Plagiate sollte man sich nicht ärgern", riet der große deutsche Romanschriftsteller des 19. Jahrhunderts,. "Sie sind wahrscheinlich die aufrichtigsten aller Komplimente". Diesen Satz würde Karl-Theodor zu Guttenberg sicherlich unterschreiben.

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