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Pisa-Studie 2010: Deutschlands Schulen sind wieder ein Stück besser geworden

Lesezeit: 2 Minuten Die Bildungspolitiker sind erleichtert: Deutschland wird in der 2010 veröffentlichten internationalen Pisa-Studie wieder ein Fortschritt bescheinigt. Die Lese- und Sprachförderprogramme, die seit dem "PISA-Schock" 2000 aufgelegt wurden, zeigen offensichtlich Wirkung.

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Pisa-Studie 2010: Deutschlands Schulen sind wieder ein Stück besser geworden

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Pisa-Studie von 2010 beschäftigt sich mit den Ergebnissen aus 2009
Die 2010 erschienene Pisa-Studie ist eigentlich die Pisa-Studie 2009. Dort sind die Ergebnisse des Jahres 2009 verarbeitet. Geprüft wurden die Lese-, Mathematik- und Naturwissenschaftsleistungen. Landauf landab strengen sich die Schulen an, die Schüler mit Sonderaktionen zu Leistungen anzuspornen, zum Beispiel mit Lesefesten oder Mathematikwettbewerben. Vor allem sind die Lehrer dahinter her, dass das Grundwissen gesichert und nicht nur neuer Stoff durchgenommen wird.

Pisa-Studie 2010: Die Ergebnisse
Spitzenplätze erreicht das deutsche Bildungssystem allerdings in der Pisa-Studie 2009 immer noch nicht. Die sind weitgehend in asiatischer Hand: Schüler aus der Region Shanghai (China) sind die absoluten Anführer, wie die Veröffentlichung 2010 zeigt. Abermals ganz vorn liegen in der Pisa-Studie Südkorea, Finnland, die Region Hongkong, Singapur und Kanada.

Erfreulich für Deutschland ist, dass sich der Leistungsabstand in der Pisa-Studie 2009 zwischen guten und schwachen Lesern so stark verringerte wie in keinem anderen OECD-Land. "Wir haben jetzt mehr Gleichheit in unserem Bildungssystem als vor zehn Jahren", sagte der deutsche Pisa-Koordinator Eckhard Klieme vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (Dipf) in Berlin bei der Präsentation der Pisa-Studie im Jahr 2010.

Pisa-Studie zeigt Erfolg bei schwächsten Schülern
Vor allem hat sich die sogenannte Risikogruppe mit den schwächsten Schülern deutlich reduziert. Sie lag in der Pisa-Studie vor zehn Jahren bei 22,6 Prozent und ist nun auf 18,5 Prozent zurückgegangen. Diese Jugendlichen sind nicht ausreichend auf eine Ausbildungs- und Berufslaufbahn vorbereitet.

Die Quote ganz schwacher Leistungen hat sich nahezu halbiert von 10 auf 5 Prozent. Vor allem Schüler ausländischer Herkunft haben sich beim Lesen verbessert, an erster Stelle diejenigen, die in der früheren Sowjetunion geboren sind.

Gerade für benachteiligte Kinder müsse noch viel mehr getan werden, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Es sei vor allem ein Verdienst der Lehrer, dass die Qualität des Bildungssystems besser geworden sei. Es müsse aber noch mehr getan werden. Ihr Drei-Punkte-Aktionsplan sieht Programme zur Leseförderung, Bildungsketten bis zum Berufsabschluss und lokale Bildungsbündnisse um Schulen herum vor.

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