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Personalentwicklung zwischen Globalisierung und Glokalisierung

Lesezeit: 1 Minute Der Ruf nach wirtschaftlichem Protektionismus wird in der Wirtschaftskrise immer lauter. Die Personalpolitik und die Personalentwicklung befinden sich in einem prekären Spannungsfeld zwischen einer Globalisierungs- und einer Regionalisierungsstrategie. Auch wenn die Diversity-Politik eine kurze Atempause einlegt, exportabhängige Staaten und Unternehmen können sich eine dauerhafte Regionalisierungsstrategie nicht leisten.

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Personalentwicklung zwischen Globalisierung und Glokalisierung

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Der Ruf nach wirtschaftlichem Protektionismus wird immer lauter. Davon sollten sich die exportorientierten Staaten und Unternehmen nicht allzu beeindrucken lassen. Sie benötigen eine Geschäfts- und Personalpolitik, die auf eine internationale Ausrichtung setzt. Gerade auch in Zeiten einer wirtschaftlichen Krise sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Globalisierung und Glokalisierung (Regionalisierung) angestrebt werden.

Außenverflechtung und Finanzkrise
Wenn man auf die Entwicklung der Außenverflechtung des Bruttoinlandsproduktes schaut, wird die Abhängigkeit von dem internationalen Warenverkehr und der internationalen Arbeitsteilung schlagartig deutlich. So erhöhte sich zwischen 1970 und 2005 der Anteil der Außenverflechtung bei der Ausfuhr von nominal 18,1 auf 40,2; bei der Einfuhr von 19,6 auf 35,2.

Natürlich hat die auslösende Finanzkrise Anlass gegeben, um über eine Neuausrichtung der Geschäftspolitik – wie man an der Diskussion über die Regionalisierung der Geschäftsfelder bei den Landesbanken sieht – nachzudenken. Auch wenn es hier um die notwendige Auseinandersetzung mit ethischen Fragen der Bankenpolitik und der Verantwortungsethik des Managements geht, vor einer zu starken Trendwende zur Glokalisierung kann nur gewarnt werden.

Es sollte eine Balance zwischen den Prinzipien einer regionalen und einer internationalen Vermarktungsstrategie gehalten werden.

Diversity-Politik und Personalentwicklung
Auch wenn die strategische Diversity-Politik sich augenblicklich in einer Atempause befindet, sie muss trotzdem konsequent fortgesetzt werden. Wenn man die Marktvorteile konsequent – z. B. im Employer-Branding-Prozess – für das eigene Unternehmen nutzen will, sind personalpolitische Aspekte an exponenter Stelle zu berücksichtigen. 

Weiterbildungsthemen wie internationale Personalpolitik, internationales Arbeitsrecht, interkulturelle Prozesse und Change-Management, Diversity und Personalentwicklung sollten auch in Zeiten der wirtschaftlichen Krise nicht vernachlässigt werden, wollen die deutschen Unternehmen ihre internationalen Geschäftsfelder stabilisieren oder gar ausbauen.

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