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Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Landarzt verzweifelt gesucht! (Teil 7)

Lesezeit: < 1 Minute Die Zeiten der Ärtzteschwemme sind endgültig vorbei. Entgegen dem allgemeinen Trend am Arbeitsmarkt sind die Zahlen der arbeitslosen Mediziner im vergangenen Jahr zurückgegangen. Gerade in den ländlichen Versorgungsräumen wird der Mangel an Fachärzten für Allgemeinmedizin frappierend. Eigeninitiative der alt eingessenen Hausärzte ist gefragt, soll die Praxis weiter geführt werden.

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Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Landarzt verzweifelt gesucht! (Teil 7)

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So schnell kann der Wandel gehen. Kaum sind die Warnhinweise auf die Ärzteschwemme verebbt, schon schlagen die Wellen in eine andere Richtung. Es wird erkennbar, dass es in verschiedenen Sektoren des Gesundheitswesen zu einem dramatischen Mangel an Fachärzten für Allgemeinmedizin kommen wird. 

Die Indikatoren der Arbeitsmärkte für Medizner und andere Berufe aus dem Gesundheitssektor weisen diametral in die andere Richtung als der allgemeine Arbeitsmarkt. Innerhalb eines Jahres hat sich die Arbeitslosigkeit für Mediziner um 10% von 2965 auf 2687 Personen reduziert. Das sind aber nur die ersten Hinweise auf den anstehenden eklatanten Mangel von Fachärzten der Allgemeinmedizin im ländlichen Raum.

Der gemeinsame Trend mit unterschiedlichen Folgen 
Ärzteschaft und Bevölkerung altern gemeinsam. Die Folge ist, dass die Zahl der Krankheitsfälle mit fachärztlichem Bedarf zwar zunehmen wird, aber dass auch immer weniger Fachärzte zur Vefügung stehen werden.

Von den knapp 150.000 niedergelassenen Ärzten werden sich ein Großteil zur Ruhe setzten müssen, Nachfolger sind häufig nicht in Sicht: die Mehrzahl der jungen Ärzte ist weiblich, sie wollen eher eine Teilzeitbeschäftigung als eine Tätigkeit in einer ländlichen Praxis mit Arbeitsprofilen rund um die Uhr. 

Neue Initiativen sind gefragt: Ausbildung als Weiterbildungsassistent in der gemeindlichen Praxis
Der Versorgungsbericht der Kassenärztlichen Vereinigung in Schleswig- Holstein listet Initiativen auf, die von Innovationskraft und Engagement geprägt sind. So bildet in der Gemeinde Wöhrden (1500 Einwohner) des Kreises Dithmarschen ein Allgemeinmediziner Weiterbildungsassistenten aus, die die Erfahrungen in der praktischen Arbeit eines Landarztes erwerben.

Sie werden dort so honoriert wie in einer vergleichbaren Position im Krankenhaus. Bisher wurden dort 15 Weiterbildungsassistenten ausgebildet, natürlich mit dem impliziten Ziel, dass sie später eine besondere Affinität für den Landarztberuf erwerben.

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