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Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Gender Mainstreaming (Teil 8)

Lesezeit: < 1 Minute Arbeitgeberattraktivität lässt sich auch dadurch bewirken, dass die Strukturen und Prozesse in einem Gesundheitsbetrieb nach dem Kriterien der Chancengleichheit der Geschlechter und den vorhandenen Entwicklungspotentialen durchleuchtet wird.

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Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Gender Mainstreaming (Teil 8)

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Das Gesundheitswesen muss für qualifizierte Frauen und Männer gleichermaßen hoch attraktiv werden, soll der Bedarf an medizinischen Fachkräften in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vollständig gedeckt werden. Gesundheitsförderung, Personalentwicklung, flexible Arbeitszeiten und gute Karrierechancen gehören mit zu den förderlichen Bedingungen.

Im Freistaat Sachsen ist eine exemplarische Einführung von Gender Mainstreaming an zwei sächsischen Krankenhäusern durchgeführt und dokumentiert worden.

Die Bestimmung von 5 Handlungsfeldern des Gender Mainstreaming
Für die Krankenhäuser wurden folgende Handlungsfelder identifiziert:

  1. Gezielte Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
  2. Chancengleichheit in der beruflichen Entwicklung
  3. Familienfreundliche und geschlechtergerechte Arbeitszeiten
  4. Familienfreundliche und geschlechtergerechte Optimierung der Ablauforganisation und
  5. Geschlechtergerechtigkeit und Familienfreundlichkeit in der Unternehmenskultur

Zum Beipiel: Das Handlungsfeld "Chancengleichheit in der beruflichen Entwicklung"
In der Praxis der Einrichtungen wurden z. B. Selbstverpflichtungen zu Mitarbeitergesprächen im Ärztlichen Dienst vereinbart, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erurieren und um neue Führungsgrundsätze zu vereinbaren.

Häufig wurden vom pflegerischen Personal der Mangel an Wertschätzung und Kompetenzerfassung beklagt. Aus diesem Gruunde wurden neue Beurteilungskriterien und Kompetenzerfassungsmaßstäbe – auch unter geschlechtsspezifischen, nicht-diskriminierenden Aspekten – entwickelt.

Als letzter Punkt in diesem Handlungsfeld soll Erwähnung finden, dass unter dem Gesichtspunkt des Gender Mainstreaming die Fortbildungsangebote so gestaltet werden, dass sie für alle Beschäftigten und Beschäftigungsgruppen gleichermaßen zugänglich sind.

Aber: Gender Mainstreaming heißt doppelseitige Perspektiven entwickeln.
Mittlerweile haben sich die meisten Einrichtungen des Gesundheitswesen in allen Hierachie- und Funktionsstufen zu gleichgewichtigen Einrichtungen für Frauen und Männer entwickelt. Kritisch würde ich anmerken, dass Projekte des Gender Meinstreaming den Aspekt der Attraktivität für Männer nciht untergewichten sollte. Die Zukunft des Gesundheitswesen wird auch davon abhängen, ob es gelingt, diese Berufe und Tätigkeitsfelder auch für Männer besonders attraktiv zu halten.

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