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Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Ergotherapeut (Teil 2)

Lesezeit: < 1 Minute Klassische medizinische Berufe wie Arzt, Apotheker, Krankenschwester und Hebamme sind den meisten Menschen geläufig. Anders sieht es bei Berufen mit speziellen Anforderungsprofilen wie in der Sprachheiltherapie (Logopädie) oder in der Arbeits - und Beschäftigungstherapie (Ergotherapie) aus. Gerade das Berufsbild des Ergotherapeuten / der Ergotherapeutin hat im letzten Jahrzehnt einen professionellen und akademischen Schub erhalten.

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Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Ergotherapeut (Teil 2)

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In dem Gesundheitssektor sind über 4,2 Millionen Menschen tätig, also mehr als 10% aller Beschäftigten. Deren Bedeutung wird aus gesundheitsökonomischen und demografischen Gründen ansteigen. Die Tätigkeitsprofile von Ärztinnen, Apothekern, Krankenpflegern und Hebammen sind den meisten Menschen hinreichend bekannt, anders sieht es bei anderen medizinischen Fachberufen wie Logopäde oder Ergotherapeutin aus.

Das Berufsbild der Ergotherapeuten im Gesundheitswesen
Als allgemeine Zielbestimmung kann man sagen, dass der Ergotherapeut  / die Ergotherapeutin bei Kranken, Behinderten sowie von Behinderung bedrohten Menschen durch Anregung und Anleitung zu handwerklicher und kreativ-musischer Betätigung deren Aktivitäts- und Mobilisierungspotential wieder anheben soll.

Ergotherapeuten können an ca. 150 Berufsfachschulen ausgebildet werden. Zu den formellen Eingangsvoraussetzungen gehören entweder die mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss mit anschließendem Berufsabschluss.

Die Ausbildung umfasst 2.700 Unterrichtsstunden und 1.700 Stunden der praktischen Ausbildung über einen Zeitraum von 3 Jahren.

Ausbildungsinhalte des Ergotherapeuten  

  • spezielle Krankheitslehren
  • Psychologie
  • Pädagogik handwerklicher und gestalterischer Techniken
  • ergotherapeutische Methoden und Verfahren

gehören zu den substantiellen curricularen Elementen.

Berufsfelder, Personalentwicklung und Weiterbildung in Ergotherapie
Die typischen Arbeitsfelder befinden sich in der Rehabilitation, Altenpflege, in einer psychiatrischen oder in einer orthopädischen Einrichtung.

Die Spezialisierung in der Psychiatrie könnte eine Vertiefung der Lerngebiete Pädiatrie (Kinderheilkunde), Neurologie (Nervenkunde), Geratrie (Alter) oder Psychosomatik umfassen.

Ergotherapeuten in dem psychiatrischen Arbeitsfeld sollen Bindeglieder zwischen Klinik und Lebenswelt des Patienten darstellen. In Einzel- oder Gruppentherapie kommen kreative, handwerkliche und gestalterische Komponenten zu Zuge wie Interaktions- und Ausdrucksspiele, aber auch der moderne Medieneinsatz in der Therapie wird gelernt und angewendet. Ergotherapeuten in der psychiatrischen Arbeitswelt führen Tests zur Arbeitsfähigkeit und Arbeitsbelastung durch, erfassen Fähigkeitsprofile der Patienten und führen Trainingseinheiten mit Hilfe von psychoedukativen Verfahren durch.

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