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Optimaler Verbesserungsprozess durch Analyse und Zielplanung

Lesezeit: 2 Minuten Veränderungen wollen gemanagt werden, sonst kann leicht ein Chaos durch sie verursacht werden. Wie Sie dies verhindern und wie Sie zielgerichtet an das Veränderungsmanagement herangehen, sagt Ihnen dieser Artikel.

2 min Lesezeit
Optimaler Verbesserungsprozess durch Analyse und Zielplanung

Optimaler Verbesserungsprozess durch Analyse und Zielplanung

Lesezeit: 2 Minuten

Analyse: Bewusstsein für Veränderungspotential schaffen

Die Analyse der Ist-Situation ist zunächst einmal die wichtigste Ausgangsbasis für alle weiteren Prozessbausteine. Dabei reicht es nicht, wenn Sie als Unternehmer oder Führungskraft die Übersicht und Durchsicht durch bestimmte Prozesse haben, die aus Ihrer Sicht verbesserungswürdig sind. Alles, was für einen Verbesserungsprozess relevant ist, sollte aufgeführt und ausgearbeitet werden. Chancen, Engpässe, Probleme, Schwierigkeiten, Mängel: Alles gehört in die Analyse!

Nehmen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit

Mehr denn je ist es wichtig, alle Beteiligten, also Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in die Erarbeitung der Prozesstransparenz durch die Analyse einzubeziehen. Damit schaffen Sie Bewusstsein für Mängel, Schwachstellen, Probleme und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Nichts ist tabu, im Gegenteil: Je mehr Sie herausarbeiten, desto mehr Chancen ergeben sich!

Machen Sie Betroffene zu Beteiligten

Machen Sie also aus Betroffenen Beteiligte und schaffen Sie auf Basis einer umfangreichen und tiefgründigen Analyse mit Ihren Mitarbeitern das Bewusstsein um die Stärken und Reserven bzw. Schwächen in Ihrem Verantwortungsbereich, Ihrer Abteilung bzw. im Unternehmen. Jeder Mangel, jede Schwachstelle, jedes Problem ist wichtig, beinhalten sie immer auch Verbesserungsmöglichkeiten und Chancen.

Berücksichtigen Sie aktuelle Notwendigkeiten und aussichtsreiche Entwicklungspotentiale

Das gilt übrigens auch für Projekte, die Implementierung neuer Aufgaben und bestimmte Entwicklungen, die rund um die zukünftige, zielführende Unternehmensentwicklung und damit die Erreichung der langfristigen Zielpositionen geplant sind. Nicht nur die aktuellen Schwachstellen sind gefragt, auch die Entwicklungspotentiale, Ideen und Innovationen.

Jeder Mitarbeiter darf und soll sich einbringen und engagieren

Kommunizieren Sie den Veränderungsprozess! Mit jedem weiteren Mitarbeiter, der versteht, warum bestimmte Veränderungen gerade jetzt erforderlich sind, wird sich in Ihrem Unternehmen ein weiterer Mensch engagieren und die Maßnahmen zur Verbesserung der Situation unterstützen. Dies gilt zunächst vornehmlich für dessen Arbeitsbereich, der ein Teil des Unternehmens ist. Genau deshalb ist er wichtig und bedeutsam für den Verbesserungsprozess.

Jede Verbesserung ist eine Chance und damit willkommen

Jede auch noch so klein erscheinende Optimierungsmöglichkeit, jede Verbesserung an bzw. auf den Arbeitsplätzen kann in der Summe dazu beitragen, Abläufe, Kalkulationen, Kostenstrukturen, Margen und die Zusammenarbeit mit anderen Kollegen zu verbessern. Beachten Sie deshalb auch die qualitativen Aspekte und nicht nur das, was in Euro und Cent zu beziffern ist!

Ziele definieren

Wenn erst bewusst geworden ist, in welche gewollten Zielpositionen wir uns hinein entwickeln wollen und welche behindernde Schwachstellen wir dazu abstellen müssen, können wir auch von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Bereitschaft erwarten, dass bestimmte Abläufe modifiziert, angepasst, verbessert bzw. verändert werden.

Plötzlich werden Mängel aufgedeckt, die bisher nicht wichtig zu sein schienen. Engpässe werden entlarvt, Schwachstellen beseitigt, Hindernisse zum Erfolg abgebaut. Die Unternehmensentwicklung gestaltet sich positiv sichtbar für alle Beteiligten.

Es folgt die genaue Zielbeschreibung

Die Ziele, die natürlich aus der Analyse resultieren, sollten Sie so genau wie möglich beschreiben. Je klarer und sauberer die Analyse ist, desto besser und klarer lassen sich entsprechend realistische, erreichbare Ziele definieren und planen.

Die beste Form der Zielbeschreibung ist, das Ziel mit einem Zustand zu beschreiben, der aussagt, als hätten Sie es bereits erreicht.

Beispiel: Am 15.10.2012 haben wir die neue Produktionsstraße endgültig in Betrieb genommen. Die technische Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist seit September abgeschlossen. Die Probeläufe wurden in der zweiten Septemberhälfte erfolgreich absolviert. Die Versorgung der gesamten Anlage konnte in der ersten Oktoberhälfte plangemäß sichergestellt werden.

Freundliche Grüße aus Krefeld und viel Erfolg bei der Umsetzung wünscht Ihnen

Theo van der Burgt

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com

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