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Online Reputation – wie schütze ich mein Image im Social Web?

Lesezeit: 3 Minuten Nicht nur Unternehmen, sondern auch Einzelpersonen hinterlassen Spuren im Social Web. Das Web 2.0 macht den User zum Produzenten und so kann jeder Informationen über andere Menschen veröffentlichen. Das ist allerdings nicht immer erwünscht. Wie Sie Ihre Online Reputation pflegen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Online Reputation – wie schütze ich mein Image im Social Web?

Lesezeit: 3 Minuten

Es ist bekannt, dass Arbeitgeber sich vorab im Internet über ihre potentiellen und auch bestehenden Mitarbeiter informieren. Da werden Profile in Communities gescannt und Fotos in Netzwerken angeschaut. Kleine Scherze können da schwerwiegende Folgen haben.

Die Möglichkeiten des Web 2.0 verführen dazu, sich gegenüber von Freunden und guten Bekannten zu öffnen und zu präsentieren. Was viele User nicht bedenken, und womit so manche Online Reputation zerstört wurde, ist, dass die ins Netz gestellten Informationen nicht nur von Freunden gelesen werden, sondern der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind.

Menschen, die im Social Web unterwegs sind, geben sich selten mit einem Social Network, einer Community oder einem Onlinedienst zufrieden. Meist registrieren sie sich bei verschiedenen Anbietern, um sich jeweils mit anderen Menschen zu verlinken. Bei StudiVZ trifft man alte Kommilitonen, bei Xing pflegt man Businesskontakte, bei Wer-kennt-wen ist die halbe Nachbarschaft, bei StayFriends plant man das nächste Stufentreffen und vergisst völlig die eigene Online Reputation.

Wenn in den verschiedenen Netzwerken jeweils der eigene Namen benutzt wird, ist es nicht ratsam, unterschiedliche Seiten seiner Persönlichkeit auszuleben. Ein widersprüchliches Bild verwirrt potentielle Arbeit- oder Auftraggeber und macht einen für eine Zusammenarbeit unattraktiv. Wenn man in einem Netzwerk als Partylöwe auftreten möchte, in einem anderen als partnersuchender Single und im dritten als hochqualifizierte Fachkraft, sollte man Pseudonyme verwenden und diese Online-Identitäten strikt voneinander trennen. Auf eine optimale Online Reputation sollte man dabei in den Netzwerken achten, in denen man den eigenen Namen verwendet.

Mehrfach hat man in der Fachpresse gelesen, dass exzessive Partybilder einem Bewerber die Tour vermasselt haben. Dabei wusste er vielleicht nicht einmal davon, weil die Fotos vom letzten Wochenende frisch von der eigenen Freundin ins Netz gestellt wurden. Um seine Online Reputation zu schützen, muss man regelmäßig kontrollieren, was die eigenen Kontakte für Fotos hochladen und welche davon mit dem eigenen Profil Namen verlinkt sind. In vielen Netzwerken wird man bereits automatisch informiert. Hat man ein Foto gefunden, das man im Netz nicht mit dem eigenen Namen in Verbindung gebracht haben möchte, sollte man sofort auf einer Löschung bestehen.

Viele Social Networks bieten Einstellmöglichkeiten. Hier kann jeder User festlegen, welche Informationen von ihm veröffentlicht werden sollen. Teilweise kann man das ganze Profil für Nicht-Kontakte unsichtbar machen. Eine sinnvolle Funktion, wenn man nicht parallel seine ganzen geschützten Aktivitäten über einen Lifestreaming-Dienst in andere Netzwerke überträgt. Über FriendFeed oder Lifestream.fm können geschützte Daten so öffentlich zugänglich werden und Einfluss auf die Online Reputation nehmen.

Ein Verstecken von Profilen nützt auch nicht viel, wenn man gleichzeitig jede Kontaktanfrage bestätigt. Hier sollte man selektiv vorgehen und sich wirklich nur mit persönlichen Kontakten verlinken. Insbesondere wenn die Inhalte im Zweifel der eigenen Online Reputation schaden können.

Eventuell kann es sinnvoll sein, verschiedene Profile innerhalb einer Anwendung anzulegen, beispielsweise bei Twitter einen Account für private Nachrichten und einen für geschäftliche. Das Gleiche gilt für Flickr, wo man in einem Account Fotos der letzten besuchten Veranstaltungen hoch lädt und in einem anderen private Fotos für den Freundeskreis. Welche Feeds dieser Dienste man dann mit seinem offiziellen Profil verlinkt, ist klar und zwar nur das, was eine positive Online Reputation nicht gefährdet.Wie bereits am Anfang des Artikels erwähnt, reicht oft schon ein gesunder Menschenverstand und ein paar Sekunden nachdenken, um die eigene Online Reputation nicht zu gefährden. Beachten sollte man dabei nicht nur, was man selber oder andere über einen im Netz verbreiten. Manchmal spielt auch die Uhrzeit eine wichtige Rolle. Ist es beispielsweise verboten, während der Arbeitszeit privat im Netz zu surfen, sollte man während dieser Zeit nicht twittern oder die Statusmeldung bei Xing ändern. Auch das Veröffentlichen von Informationen mit Alkohol im Blut ist nicht ratsam. Schnell ist etwas geschrieben, was am nächsten Tag nur schwer wieder auszugleichen ist. Aber das Nachdenken lohnt sich! Auf die eigene Online Reputation zu achten, ist mindestens genauso wichtig und notwendig, wie der Einsatz des Social Web zum Aufbau eines positiven Rufes.

Oft hilft schon der gesunde Menschenverstand, um das „Schlimmste“ zu verhindern. Im Social Web sollte man sich genauso verhalten, wie man es auf der Straße und am Arbeitsplatz tut: Offen und ehrlich, aber nicht zu vertraulich. Auf die eigene Online Reputation im Netz zu achten, ist genauso wichtig, wie der Einsatz von Social Software und Communities zur Imagebildung. Hier noch einige Tipps, damit die eigene Online Reputation sauber bleibt:

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