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Oft unbekannt: Auch Aushilfen haben bei Krankheit Anspruch auf Entgeltfortzahlung

Lesezeit: < 1 Minute Weihnachten und Jahreswechsel sind ein Garant dafür, dass Aushilfen beschäftigt werden. Werden diese krank, ist es für sie als Arbeitgeber doppelt ärgerlich. Einmal fehlt ihnen die dringend benötigte Personalverstärkung, zum anderen können Sie verpflichtet sein, Entgeltfortzahlung zu leisten.

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Oft unbekannt: Auch Aushilfen haben bei Krankheit Anspruch auf Entgeltfortzahlung

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Oft ist unbekannt, dass auch Aushilfen einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall haben. Sie gelten insoweit als vollwertige Arbeitnehmer. Sie sind als Arbeitgeber daher verpflichtet, für die Dauer von sechs Wochen (= 42 Kalendertage) Lohnfortzahlung zu leisten, wenn Ihre Aushilfen krank werden.

Wann Aushilfen keine Entgeltfortzahlung bekommen
Allerdings gibt es von diesem Grundsatz eine gesetzliche Ausnahme. Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung besteht weder für normale Arbeitnehmer noch für Aushilfen in den ersten vier Wochen des Beschäftigungsverhältnisses. In dieser Zeit haben die Aushilfen bei Arbeitsunfähigkeit lediglich einen Anspruch auf Krankengeld gegenüber der Krankenkasse.

Aushilfen, bei denen von vornherein vereinbart ist, dass sie weniger als vier Wochen arbeiten, erhalten weder von Ihnen Entgeltfortzahlung noch Krankengeld von der Krankenkasse.

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