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Nutzen Sie die verschiedenen Phasen eines Vorstellungsgesprächs

Lesezeit: 2 Minuten Im Vorstellungsgespräch gibt es verschiedene Gesprächsphasen. Worauf zielt jede Phase ab und wie mache ich als Bewerber einen möglichst guten Eindruck? Wo lauern Stolperfallen und wie vermeide ich die berüchtigten Fettnäpfchen?

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Nutzen Sie die verschiedenen Phasen eines Vorstellungsgesprächs

Nutzen Sie die verschiedenen Phasen eines Vorstellungsgesprächs

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1. Begrüßung und Einleitung des Gesprächs

Stellen Sie sich mit vollem Namen vor, sehen Sie dabei Ihrem Gegenüber in die Augen und lächeln Sie. Erfolgt die Begrüßung zusätzlich mit dem Reichen der Hand, achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Händedruck weder zu fest noch zu lasch ist.

Nun werden Sie gebeten, Platz zu nehmen und es beginnt unter Umständen ein kleiner Smalltalk mit Fragen zu Ihrer Anreise etc. Ziel dieser Phase ist, einen Gesprächsstart zu finden und gegenseitig einen ersten Eindruck zu erlangen: Ist mein Gegenüber mir eher sympathisch oder unsympathisch?

2. Bewerbungsmotive und Leistungsmotivation

Hier geht es unter anderem darum herauszufinden, warum Sie sich beworben haben. Suchen Sie händeringend einen Job oder haben Sie das Unternehmen bewusst und gezielt ausgesucht. Wenn ja, was waren die Gründe hierfür? In dieser Phase sollten Sie glaubhaft versichern, dass Sie bei genau diesem Unternehmen arbeiten möchten.

3. Beruflicher Werdegang

Hier geben Sie eine 3-4 minütige Version Ihres Lebenslaufes zum Besten. Rechnen Sie mit Nachfragen, warum Sie damals von Firma A zu
Firma B und dann zu Firma C gewechselt sind.

4. Ihr Hintergrund im Vorstellungsgespräch

Was für einen persönlichen, familiären und sozialen Hintergrund haben Sie? Daran ist Ihr potenzieller Arbeitgeber stark interessiert. Es geht um die Frage, aus was für einem Stall Sie kommen und was Ihr(e) PartnerIn beispielsweise macht. Eigentlich geht es den Arbeitgeber nichts an, aber er fragt trotzdem nach.

5. Fragen zur Gesundheit

Zulässig ist nur die Frage, ob Sie an einer Erkrankung leiden, die Ihre Arbeit im neuen Job behindert oder unmöglich macht. Aber häufig müssen Sie ein ganzes Sammelsurium an Fragen zur Gesundheit beantworten.

6. Berufliche Kompetenz und Eignung

Hier will man herausfinden, ob sie über genügend berufliche Kompetenz und Erfahrung verfügen, um die zu besetzende Stelle erfolgreich ausfüllen zu können. Hier müssen Sie mit Detailfragen rechnen.

7. Informationen für den Bewerber

Kommen Sie für die Stelle in Frage, erhalten Sie nun Informationen über die zu besetzende Stelle und die Firma. Was für Baustellen gibt es und an welchen Projekten wird gearbeitet? Sie hören aufmerksam zu und praktizieren aktives Zuhören, indem Sie zum Beispiel öfter zur Bestätigung des Gesagten nicken oder kurze Kommentare abgeben wie „sehr interessant“ etc. Die Länge der Ausführungen lässt in etwa das Interesse an Ihnen erkennen.

8. Arbeitskonditionen

Irgendwann im Laufe des Gesprächs wird auch über Geld geredet. Schließlich wollen Sie doch wissen, wie viel Sie bei dieser Firma auf dieser Stelle verdienen werden? Fragen Sie an dieser Stelle noch nicht nach Details wie der Anzahl der Urlaubstage etc. Und verkaufen Sie sich nicht unter Wert. Hier ist im Vorfeld eine ausführliche Internet-Recherche erforderlich.

9. Fragen des Bewerbers

Einen klugen Bewerber erkennt man an seinen klugen Fragen. Natürlich haben Sie Fragen, natürlich haben Sie diese gründlich vorbereitet. Bereiten Sie fünf Fragen vor und stellen Sie bis zu drei. Man wird es Ihnen danken. Keine Fragen zu haben signalisiert Desinteresse Ihrerseits. Das wäre nicht gut für einen positiven Verlauf des Gesprächs.

10. Gesprächsabschluss und Verabschiedung

Gegebenenfalls werden Sie noch einmal gebeten zusammenzufassen, was für Sie und was gegen Sie spricht. Treffen Sie bitte eine Abmachung, bis wann Sie Bescheid erhalten, bevor das Gespräch beendet ist. Dann können Sie nachhaken.

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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