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Nützliche Tipps für den Internet-Einkauf

Lesezeit: 2 Minuten Bestellt, bezahlt und Pech gehabt! Als Privatperson einem unseriösen Webshop auf den Leim zu gehen, ist schon ärgerlich. Als verantwortliche Person im Büro verwandelt sich das scheinbare Schnäppchen dann schnell in einen Albtraum. Achten Sie auf acht Punkte für mehr Sicherheit im Internet.

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Nützliche Tipps für den Internet-Einkauf

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Kennen Sie das? Um die Büroorganisation zu verbessern, kaufen Sie immer öfter im Internet. Büromaterial, Kundengeschenke, Büroaccessoires, elektrische Geräte etc. im Internetshop zu bestellen bietet Vorteile. Doch wenn der Web-Shop-Betreiber unseriös ist, kommen Ihnen Zeit- und Kostenersparnis durch den Internetkauf teuer zu stehen. Damit Ihnen der Interneteinkauf genauso viel Freude bereitet wie ein realer Einkauf, achten Sie auf die beschriebenen Fallstricke.

Internet-Einkauf fürs Büro

Die Vorteile liegen auf der Hand: Einkauf per Mausklick spart Zeit, es gibt eine überreiche Auswahl, Sie sitzen bequem im Büro und die Lieferung erfolgt bis zur Bürotür. Das klingt erst einmal nach Zeit- und Nervenersparnis. Ist es meist auch. Und meist geht auch alles gut.

Ein Rest von Unsicherheit bleibt dennoch übrig. Denn allzu oft hört man, dass trotz Vorkasse keine Lieferung erfolgte. Oder dass die angepriesene hochwertige Ware sich als Billig-Ramsch oder sogar als Plagiat herausstellt. Einerseits machen Niedrigpreise stutzig, andererseits bietet das Internet oft reale Preisunterschiede von 30 bis 40 Prozent für das definitiv gleiche Produkt. Schauen wir uns doch die ganz groben Fehler an, die Sie vermeiden können.

8 Internet-Tipps

  • Über Suchmaschinen wie Google ausgeworfene Ergebnisse verzerren oft das Bild: Die obersten Ergebnisse (meist farbig unterlegt) sind bezahlte Anzeigen. Dieser Platz ist gekauft und nicht durch Qualität erworben – wobei die Bezahl-Ergebnisse natürlich trotzdem erstklassig sein können.
  • Ein unschlagbarer Top-Preis, der die gesamte Konkurrenz alt aussehen lässt? Seien Sie hierbei besonders kritisch.
  • Auch beliebt: Das Spiel mit der Angst des Kunden, eine günstige Gelegenheit zu verpassen. Formulierungen wie „sofort überweisen“ oder „nur noch Restexemplare“ oder „nur noch heute bis 24 Uhr“ oder ein Countdown, der läuft – all das sind bewährte Strategien, Kunden zu unüberlegten Abschlüssen zu bewegen. Hier hilft nur eins: Wegklicken!
  • Glauben Sie nicht jeder Kundenbewertung – sie lassen sich mit Leichtigkeit fälschen.
  • Ist der Sitz des Shops im Ausland, ist doppelte Vorsicht geboten. Eine Postfachanschrift sollte generell misstrauisch machen. Schauen Sie also immer ins Impressum. Im Falle eines Betrugs haben Sie bei Unternehmen mit Sitz im Ausland noch weniger Aussicht, das Geld zurückzubekommen oder eine ordnungsgemäße Ware zu erhalten. Checken Sie alle Daten des Shops, bevor Sie zur Bezahlung Ihre Unternehmens- und Kontodaten angeben.
  • Trotz Ausland wollen Sie bestellen? Rufen Sie den Händler an. Das ist zwar kein 100%iger Schutz, minimiert aber zumindest das Risiko.
  • Überfliegen Sie zumindest auch Foren im Internet. Recherchieren Sie, ob zu dem Markennamen, dem Produkt oder dem ausgesuchten Webshop evtl. schon andere Abzocke- und Betrugserfahrungen vorliegen.
  • Bei hochpreisigen Produkten leisten Sie am besten nur eine Anzahlung.

Auch wenn es aufwendig erscheint: Versuchen Sie, so viele der Punkte wie möglich zu beachten. In meinem Artikel „Abkassiert im Internet – was Sie tun können“ habe ich noch vier Kurztipps für Sie, falls Sie doch an einen betrügerischen Internetshop geraten sind.

Gutes Gelingen! Ihre Wera Nägler, Expertin für Büroorganisation

Bildnachweis: Anthony Leopold / stock.adobe.com

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