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Neues zum Thema Beamte und Ruhestand

Lesezeit: 2 Minuten Als Beamter erhalten Sie ein Ruhestandsgehalt ab dem vollendeten 65. Lebensjahr, auf eigenen Antrag ab dem 63. oder als Schwerbehinderter ab dem 60. Lebensjahr. Auch bei Dienstunfähigkeit auf Lebenszeit werden Sie in den Ruhestand versetzt, wenn Sie eine ruhegehaltfähige Dienstzeit von mindestens 5 Jahren erfüllt haben. Beamte auf Probe oder auf Widerruf haben keinen Anspruch auf Beamtenversorgung. Sie werden in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert, wenn sie aus dem Beamtenverhältnis ausscheiden.

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Neues zum Thema Beamte und Ruhestand

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Die Höhe berechnet sich aus der anrechenbaren Dienstzeit und den ruhegehaltfähigen Dienstbezügen. Als Bemessung liegt Ihr Gehalt aus Vollbeschäftigung bei Eintritt in den Ruhestand zu Grunde.

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  • Zeiten im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst (§ 10 BeamtVG)
  • Ausbildungszeiten (§ 12 BeamtVG)
  • Sonstige Zeiten (§§ 11, 12a, 12b, 13 BeamtVG)
  • Veränderung in der Beamtenversorgung seit 2003
    Seit 01.01.2003 steigt Ihr Anspruch mit jedem Dienstjahr um 1,79375% Ihrer ruhestandsfähigen Bezüge bis zu einer Höchstgrenze von 71,75%. Dieser Höchstsatz wird demnach nach 40 Dienstjahren erreicht. Für Beamte, die schon vor dem 31.12.1991 verbeamtet waren, wird als Übergangsreglung für die Zeit vor 1992 nach der alten Ruhegehaltsskala berechnet.

    Neuregelungen für Kinder und Pflegezuschläge Seit dem 01.01.2002 wurden auch die Einbeziehungen von Kindererziehungs- und Pflegezeiten in das Gesetz für Beamtenversorgung unter § 50 integriert. Sie erhalten einen Ergänzungszuschlag für Kindererziehung in den folgenden Fällen:

    1. Mehrkindfall: für die Erziehung von 2 oder mehr Kindern gleichzeitig, wenn Sie diese Kinder nicht erwerbsmäßig gepflegt haben,
    2. Einkindfall: für die Erziehung oder nicht erwerbsmäßige Pflege eines Kindes, wenn Sie gleichzeitig als Beamter ein Gehalt bekommen oder wenn Sie eine andere Person pflegen.
    Länder entscheiden seit 2004 über Sonderzahlungen
    Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld können die Länder seit dem Versorgungsanpassungsgesetz 2003/2004 selbstständig regeln. Das Rahmengesetz sieht vor, dass jährliche Sonderzahlungen gewährt werden können, die die Höhe der Bezüge eines Monats nicht überschreiten.

    Abweichungen bei der Beamtenversorgung in den neuen Ländern Die ruhegehaltfähigen Dienstbezüge in den neuen Bundesländern bemessen sich nach der gültigen Besoldungsübergangsverordnung. Danach betragen seit dem 01.01.2004 die Dienstbezüge in den neuen Ländern 92,5% der Westbesoldung, um einen Anreiz für die Aufbauhilfe zu schaffen, wie die Verdopplung der ruhegehaltfähigen Dienstzeit während der Verwendungszeit in den neuen Bundesländern.

    Dies gilt allerdings nur für Beamte, die nach dem Einigungsvertrag in die neuen Bundesländer versetzt wurden. Für Beamte aus dem früheren Bundesgebiet, die unmittelbar zu einem Dienstherrn in den neuen Bundesländern wechseln, gelten die besonderen Regeln gemäß § 4 des Gesetzes für Beamtenversorgung.

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