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Neuer Trend oder alter Hut? Ihr Logo „inside“

Lesezeit: 2 Minuten "Intel inside" ist die eine Variante ein Image zu bilden, welche auch bei Endkunden bekannter zu werden scheint. Denn wer wüsste schon, was in seinem Computer verbaut ist, würde Intel darauf verzichten, sich in Werbespots mit zu zeigen. Doch "inside" hat noch eine andere Facette.

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Neuer Trend oder alter Hut? Ihr Logo „inside“

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Neuer Trend für alten Hut

IBM hat´s vorgemacht, schon vor Jahrzehnten: schreIBMaschine – ein Klassiker der Kreativen! Eine Art "Kofferwörter" oder besser "Kofferlogos", also "Wort/Logo im Wort". Heutzutage gibt es derlei wieder, etwa "voRWEg gehen" von der RWE, wenn auch grammatikalisch grenzwertig. Das Spiel mit echten Kofferwörtern wird eher selten betrieben, doch entdeckte ich kürzlich einen Zeitschriften-Namen, der damit spielt: "gegenstandpunkt", also kombiniert aus "Gegenstand" und "Standpunkt", was ein nettes Wortspiel ergibt. Damit ließe sich natürlich auch in einem Slogan oder einer Headline Schmunzeln erzeugen. Hier liefere ich Ihnen Input © Hanspeter Reiter:

Beispiel

Auch International wären solche "inside" Slogan durchaus möglich und womöglich besser, da sehr nahe liegend – doch wenn Sie dies lesen, ist das Thema durch, so oder so: Der Brexit, über den die britischen Wähler am 23. Juni zu entscheiden hatten. Die Befürworter des Drinbleibens (also Ablehner des Referendums) haben eine quasi historische Chance vermasselt, "inside" zu texten, dabei lag das nahe wie kaum etwas: Das "Ex" zu konterkarieren mit – "in", sehr schlicht und doch sehr wirksam! Also: "BritaIN the EU" zum Beispiel! Wenn schon der eigene Ländername Gewünschtes "inside" trägt. Brexit selbst übrigens ist natürlich schlicht ein Kunstwort – da ist ein Wort angeflanscht worden, um ein neues zu erzeugen.

Genutzt hat dieses Vorgehen die dann neu gewählte Bürgermeisterin von Rom Virgina Raggi: Mit ihrem Hashtag #coraggio hat sie sich und ihren Wählen "Mut" gemacht, indem sie ihren Nachnamen inside dargestellt hat.

Was lernen Sie daraus?

Nun geht es wieder mal ans Arbeiten: Seien Sie kreativ! Durchstöbern Sie Ihre Texte und stoßen Sie dabei auf Ideen, wie Sie das "inside" für sich und Ihr Unternehmen nutzen können! Das "BritaIN"-Beispiel zeigt, dass manches Mal der Name bereits genügt statt andere Begriffe suchen zu müssen, wie das bei IBM oder RWE der Fall war. Da könnte eine Deutsche Telekom darüber nachdenken, im inzwischen geläufigen "Du-Wording" (und à la IKEA) etwas zu formulieren wie "TeleKOMmst du schon oder telefonierst du noch?". Natürlich Augen zwinkernd, doch in diesem Fall sogar unterschwellig lockend – es sei denn, man ließe das zweite "m" weg. Das Hinkommen zu solchen Wortspiel(erei)en ist häufig deutlich schwieriger als das Verstehen.

Kreativ – wie geht das?

Dafür gibt es eine Menge Tipps, Tricks und Techniken. Einige davon bringe ich meinen Teilnehmenden z. B. in meinen Texter-Seminaren näher, etwa Brainwriting 6-3-5. Gutes Gelingen damit und viel Erfolg!

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