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Neue Studie zur Wirtschaftskriminalität

Lesezeit: < 1 Minute Jedes zweite große Unternehmen in Deutschland war in den vergangenen drei Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität. Die Dunkelziffer wird auf über 80 Prozent geschätzt. Das heißt: Auf jeden entdeckten kommen fünf unentdeckte Fälle von Wirtschaftskriminalität.

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Neue Studie zur Wirtschaftskriminalität

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Zu diesen Ergebnissen kommt die KPGM-Studie 2006 zur Wirtschaftskriminalität in Deutschland. Erstmals wurden auch mittlere (Umsatz 100 bis 500 Mio. Euro) und kleinere Unternehmen (Umsatz bis 100 Mio. Euro) befragt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPGM hatte Antworten von 420 Führungskräften aus allen Branchen ausgewertet.

Die häufigsten Delikte der Wirtschaftkriminalität sind klassische Vermögensschäden wie Diebstahl bzw. Unterschlagung (82 Prozent), Untreue (51 Prozent) oder Betrug (40 Prozent). Weniger häufig, dafür aber meist mit höheren Schäden verbunden, sind beispielsweise Fälschung von Finanzinformationen, Korruption oder Kartellrechtsverstöße. Von Wirtschaftskriminalität betroffen waren vorrangig geldnahe Bereiche wie Vertrieb (58 Prozent), Lager (43 Prozent), Produktion und Einkauf (jeweils 30 Prozent). Laut Bundeskriminalamt betrug der durch Wirtschaftskriminalität entstandene volkswirtschaftliche Schaden im Jahr 2005 rund 4,2 Milliarden Euro.

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