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Networking Europe: Beziehungen und Kontakte in Europa aufbauen

Lesezeit: 3 Minuten Beziehungen und Kontakte sind eine wesentliche Voraussetzung für Arbeit und Karriere. Was aber ist im Detail mit dem Aufbau eines persönlichen Netzwerkes gemeint? Was genau bedeutet Networking Europe? Welche Bedingungen muss ich erfüllen? Kann ich die neuen Medien am Ort nutzen oder ist es besser, zu reisen und viele private Begegnungen zu initiieren?

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Networking Europe: Beziehungen und Kontakte in Europa aufbauen

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Was bedeutet Vitamin B?

Beziehungen und Kontakte sind wesentliche Bestandteile des privaten und beruflichen Lebens. Man verfügt auch über solche bereits im Kleinkindalter. Da sind die Eltern, die Geschwister, Tanten und Onkel und die übrige Verwandtschaft.

Das soziale Umfeld erweitert sich durch Kindergarten, Schule und Berufsausbildung sowie das Studium. Hier lernt man Freunde fürs Leben kennen. Der Austausch mit anderen Menschen ist sehr wichtig für die eigene Positionierung sowie die persönliche Erfassung der Chancen und Möglichkeiten in der Zukunft.

Dies kann man auch als den Start von Networking ansehen. Je intensiver die Arbeit am individuellen Netzwerk ausfällt, desto erfolgreicher ist die Entwicklung des privaten und beruflichen Lebens. Negative Begriffe wie Vetternwirtschaft sind dabei Erscheinungen der Vergangenheit und in einem Umfeld einer multinationalen und globalen Umwelt und Wirtschaft nicht zukunftsweisend. Konnte man früher noch im örtlichen oder landesweiten Umfeld agieren oder Absprachen treffen, so ist heute das Verständnis der zumindest europäischen Nachbarn notwendig.

Europäische Netzwerke sind wichtiger denn je. Wir leben in einer multinationalen Welt. Wollen wir in dieser leben und arbeiten, müssen wir Kenntnis haben über die Denk- und Arbeitsweise der wenigstens europäischen Nachbarn. Das ist aber nur dann möglich, wenn wir bereit sind, persönliche Netzwerke in Europa aufzubauen. Kann man den Nachbarn erfolgreich kontaktieren und sich auch entsprechend austauschen, so schaffen wir Beziehungen, die ein gegenseitiger Gewinn auch für unsere berufliche Zukunft darstellen.

Wie können Sie Beziehungen und Kontakte in Europa aufbauen?

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!", sagte die Oma. Wichtig ist, dass man bereits früh im Kindesalter erfährt, anderen Menschen mit gesunder Neugierde und Offenheit zu begegnen. Hierfür existieren im Lande auch die besten Voraussetzungen. Diese sollten auch genutzt werden. Vornehmlich sind das:

  1. Bildungsangebote allgemein
  2. Sprachenförderung
  3. Begegnung bei Schüler- und Studentenaustausch
  4. Berufsausbildung im europäischen Ausland
  5. Kostenloses Bildungsmaterial der EU
  6. Kulturelles Angebot der Nachbarn aus der EU
  7. Soziale Netzwerke, neue Medien

Auf diese Weise kann bereits die Jugend Europas die ersten Beziehungen und Kontakte knüpfen. So erkennt man Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Das gilt für das soziale Miteinander, Mentalität, Kultur und wirtschaftliche Besonderheiten. Missverständnisse und Vorurteile finden damit keinen Boden.

Das spätere Arbeitsleben wird mit einer solchen Einstellung immer profitieren. Im Beruf ist es heute immer bedeutender, als Team-Player mit den Nachbarn, beispielsweise aus Frankreich, den Benelux-Staaten, Italien, Spanien, Polen und auch Griechenland zu kooperieren. Das betrifft nicht nur Politiker, Wirtschaftsexperten, Wissenschaftler und Ingenieure. Auch die Arbeitnehmer im Mittelstand stehen in der Pflicht, Netzwerke zu nutzen oder in Netzwerken zu agieren.

Eine Community-Plattform alleine spielt hier nicht die Hauptrolle. Die Möglichkeiten der Kommunikation über E-Mail und Foren beispielsweise oder die Nutzung der Social-Network-Dienste wie Facebook spielen nur eine begleitende Rolle. Wichtiger denn je ist die Vielzahl der wirklich persönlichen Begegnungen vor Ort.

Welche Folgen hat Networking Europe für unser tägliches Leben?

Viele Menschen werden zu Netzwerkern in unserer Gesellschaft. Das Motiv ist in den meisten Fällen der wirtschaftliche Erfolg. Dies betrifft nicht nur Selbstständige. Auch Arbeitnehmer zählen dazu. Eine multinationale und europäische Gesellschaft zwingt durch die politische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit dazu. Arbeiten im Team bedingt Verständnis für und Kooperation mit anderen Nationalitäten.

Was den Arbeitsmarkt betrifft, das Kundenpotenzial oder auch die Beziehungen, denken zu viele Zeitgenossen aber lokal im Rahmen der Heimat. Da geht es um die direkte Nachbarschaft, die Stadt, die Region. Doch die heutige Welt ist vor Ort zumindest europäisch geworden. Das bedeutet:

  1. Arbeitgeber sind europäisch.
  2. Kundschaft ist europäisch.
  3. Produktion ist europäisch.
  4. Wirtschaft ist europäisch.
  5. Recht ist europäisch.
  6. Versicherung ist europäisch.
  7. Verkehr ist europäisch.

Europa, vornehmlich die EU, betrifft uns tagtäglich. Man denke nur an die Discounter aus Deutschland mit deutschem Personal in den Staaten der europäischen Nachbarn. Der Luxemburger und Franzose kauft anders ein als der Deutsche. Beispielsweise erwartet man an der Kasse auch beim Eintüten der Ware Hilfsbereitschaft. Der Arbeitnehmer im Team sollte das umsetzen. Ein Anwalt in einer europäischen Kanzlei in Deutschland muss nicht nur deutsches Recht kennen, sondern auch die Behandlung von Rechtsfällen seiner Kollegen aus Frankreich und Italien.

Der Arbeitnehmer und der Selbstständige profitieren aus den Erfahrungen, die sie aus Netzwerken gelernt haben. Networking Europe wird zu einer Notwendigkeit.

Networking Europe betrifft auch die Berufswahl, die Bewerbung in einem europäischen Nachbarland und Arbeiten in Europa!

Lesen Sie dazu auch meinen Artikel Geld, Glück… Schweiz! Arbeiten im gelobten Land.

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