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Nervös vor dem Vorstellungsgespräch? So bekommen Sie das in den Griff!

Lesezeit: 3 Minuten Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch kann ganz unterschiedliche Gefühle auslösen. Zum einen sicherlich Freude um den ersten Erfolg im Bewerbungsprozess, zum anderen aber auch Nervosität und Aufregung. Wird es gelingen, sich im Gespräch optimal zu verkaufen? Oder macht einem die Aufregung wieder einen Strich durch die Rechnung? Das muss nicht sein. Wie es anders geht, lesen Sie hier.

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Nervös vor dem Vorstellungsgespräch? So bekommen Sie das in den Griff!

Nervös vor dem Vorstellungsgespräch? So bekommen Sie das in den Griff!

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Was tun, wenn die Angst vor dem Vorstellungsgespräch überhandnimmt?

Die Frage, ob man sich im Vorstellungsgespräch gut präsentieren kann, ist ganz normal. Und ein bisschen Aufregung gehört zu so einem Gespräch auch dazu. Schließlich hat jeder Schauspieler vor seinem Auftritt auch Lampenfieber und das ist auch gut so. Denn dann ist er besonders wach und aufmerksam.
Gleiches gilt für das Vorstellungsgespräch. Nur was macht man, wenn die Aufregung überhandnimmt und man einen totalen Blackout im Gespräch befürchten muss?

Hier hilft das folgende 3-schrittige Vorgehen.

Schritt 1: Die inhaltliche Vorbereitung

Bereiten Sie sich rechtzeitig und umfassend auf das Gespräch vor. Das heißt, dass Sie Ihren Lebenslauf mit seinen Stationen gut und flüssig parat haben sollten. Außerdem gilt es, sich über das Unternehmen, bei dem man sich beworben hat, zu informieren. In der Regel haben Firmen heutzutage eine Internetseite, die sehr ausführlich über Zahlen, Daten und Fakten Aufschluss gibt.

Wichtige Aspekte sind hierbei zum Beispiel die Unternehmensgröße, die Standorte des Unternehmens, Produkte bzw. Dienstleistungen des Unternehmens und auch Mitarbeiterzahlen. Manche Unternehmen informieren auch zu Bilanzzahlen der Vergangenheit. Entscheidend ist, diese Informationen zwar nicht auswendig zu wissen, aber sich einen guten Überblick über das Unternehmen zu verschaffen.

Zur guten Vorbereitung für ein Vorstellungsgespräch gehört es auch, Fragen zur ausgeschriebenen Stelle und zum Unternehmen dabei zu haben. Diese sollten schriftlich festgehalten werden und können auch mit ins Gespräch genommen werden. Ein Vorstellungsgespräch verläuft erst dann erfolgreich, wenn es nicht zum Frage-Antwort-Spiel verkommt, sondern sich zu einem echten Dialog entwickelt.

Fragen im Vorstellungsgespräch

Mit klugen, interessierten Fragen kann man im Gespräch punkten und es zu einem runden Abschluss bringen. Aber: Es kommt auch auf die Reihenfolge der Fragen an! Sich direkt nach den Urlaubstagen, Sozialleistungen, Arbeitszeiten oder dem Gehalt zu erkundigen, wäre taktisch unklug.

Besser startet man mit folgenden Fragen:

  • Wie groß ist das Team, in dem ich arbeiten werde?
  • Wie sieht die Einarbeitung aus?
  • Wer ist mein direkter Vorgesetzter?
  • Wie ist die Stelle in die Firmenorganisation eingebunden?
  • Mit welchen Abteilungen werde ich eng zusammenarbeiten?
  • Wie sieht die Gewichtung meiner Aufgaben aus?
  • Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten? Wenn ja, welche?

Schritt 2: Die praktische Vorbereitung

Überlegen Sie beizeiten, was Sie zum Gespräch anziehen wollen und sorgen Sie dafür, dass Kleidung und Schuhe am Gesprächstag tadellos sind. Die Kleidung muss dem Anlass und dem Unternehmen angemessen sein. Für Herren bedeutet dies in der Regel einen Anzug bzw. eine Stoffhose mit passendem Sakko. Hemd und Krawatte gehören in den meisten Fällen dazu.

Für die Damen passt meistens entweder ein Hosenanzug oder Kostüm mit Bluse oder edlem Shirt oder auch eine passende Kombination aus Stoffhose und Blazer. Schmuck und Make-up in Maßen vervollständigen das Outfit.

Verzichten Sie am Gesprächstag auf zu starkes Parfüm bzw. After Shave. Ebenso sollten Sie an diesem Tag bzw. am Tag vorher Knoblauch und Zwiebeln vermeiden. Für Raucher gilt es, frisch gereinigte und gut gelüftete Kleidung zu wählen und vor dem Gespräch bei aller Nervosität aufs Rauchen zu verzichten.

Informieren Sie sich außerdem, wie lange Sie für den Weg zum Unternehmen benötigen, entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch mit dem Auto. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, planen Sie gegebenenfalls höheres Verkehrsaufkommen und Parkplatzsuche mit ein. Optimal ist es, ca. 15 Minuten vor Gesprächsbeginn beim Unternehmen anzukommen. So können Sie in Ruhe und ohne Hetze in das Gespräch starten.

Schritt 3: Souverän im Gespräch

Wichtig im Vorstellungsgespräch ist die persönliche Einstellung. Betrachten Sie das Gespräch als eine Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens und als einen Dialog auf Augenhöhe. Ebenso wichtig sind die folgenden Aspekte:

  • ein fester Händedruck
  • im Gespräch Augenkontakt halten, nicht starren oder an den Gesprächspartnern vorbei schauen
  • klar und schlüssig den eigenen Werdegang darlegen
  • nachdenken ist erlaubt, Sie müssen nicht auf jede Frage wie „aus der Pistole geschossen“ antworten
  • Ab und zu ein Lächeln wirkt im Gespräch Wunder!

Ein Vorstellungsgespräch ist ein wichtiger Schritt im Bewerbungsprozess und in jedem Fall Grund zur Freude. Und mit der entsprechenden Vorbereitung schmieden Sie direkt an Ihrem Erfolg!

Bildnachweis: LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

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