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Negatives Urteil: Keine Werbungskosten wegen geplanter Vermietung

Lesezeit: < 1 Minute Im ersten Beitrag berichteten wir über das positive erstinstanzliche Urteil aus dem Saarland. Nun ist aufgrund der Revision des Finanzamtes unter dem Aktenzeichen IX R 51/08 die höchstrichterliche und endgültige Entscheidung des Bundesfinanzhofes da.

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Negatives Urteil: Keine Werbungskosten wegen geplanter Vermietung

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Das Urteil
Die obersten Finanzrichter der Republik bestätigten in der Revision die Auffassung des Finanzamtes. Im Ergebnis können daher Instandsetzungs- und Renovierungsaufwendungen während einer Selbstnutzung auch dann nicht in der Steuererklärung als Werbungskosten im Hinblick auf die zukünftige Vermietung abgezogen werden. Die obersten Richter werten diesen Aufwand als Kosten der privaten Lebensführung, für die ein Abzug als Werbungskosten ausgeschlossen ist.

Keine Werbungskosten, aber …
Ein Sprichwort sagt: Ist das Urteil noch so schlecht, der BFH hat immer recht. Unter dem Strich bedeutet dies, dass der Abzug von Werbungskosten für eine bevorstehende Vermietung in der Steuererklärung ausgeschlossen ist.

Dennoch können die Aufwendungen Eingang in die Steuererklärung finden. Stichwort: haushaltsnahe Handwerkerleistung. Dementsprechend kann das Ehepaar die Kosten im Hinblick auf die bevorstehende Vermietung wenigstens als haushaltsnahe Handwerkerleistung zum Abzug bringen.

Das Urteil des Bundesfinanzhofes kann kostenlos unter http://www.bundesfinanzhof.de/ heruntergeladen werden.

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