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Negativer Deckungsbeitrag: Produktion sinnvoll?

Lesezeit: 2 Minuten Der Deckungsbeitrag ist einer der wichtigsten Werte für Unternehmen, da sich dieser aus den aufgebrachten Fixkosten (variabel) und dem Umsatz, der erzielt wurde, errechnet. Dieser wird meist schon im Voraus ausgerechnet und kann so die Kosten für Unternehmen senken, die bei solch einer Produktion möglicherweise gekommen wären.

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Negativer Deckungsbeitrag: Produktion sinnvoll?

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Es gibt seltene Fälle, in denen die Produktion trotz einer negativen Bilanz lohnen kann. 

Der Nutzen des Deckungsbeitrages

Ein Deckungsbeitrag ist für das Unternehmen sehr nützlich, denn durch ihn lässt sich erkennen, ob sich das Produkt noch weiter auf dem Markt lohnt oder es in de Produktion eingestellt werden sollte.

Dieser Wert findet sich bei jedem einzelnen Produkt, denn dieses wird mit dem Erlös und dem Wert der Fixkosten verrechnet und die Differenz zeigt hier an, ob ein Überschuss besteht. Ist dies nicht der Fall, wird das Produkt meist vom Markt genommen, doch nicht so bei bestimmten Fällen. 

Schleppende Verkäufe beachten

Der Deckungsbeitrag ist immer besonders harsch mit Produkten, die in der ersten Zeit nicht so gut verkauft werden. Dabei kann es sich aber um Produkte handeln, die zwar die Kosten noch nicht einholen, aber von den Kunden gewünscht werden. Meist findet sich hier ein Fehler in der Kalkulation, der die Kosten für das Produkt oder den Absatz falsch berechnet.

Diese Verkäufe ohne Gewinn sollten besonders im Auge behalten werden, denn meist finden sich hier genügend Kunden, die das Produkt sogar haben möchten, dieses nur in ihren Augen zu teuer, schlecht beworben oder an einem falschen Platz zu finden ist.

Oft sind solche Produkte gefragt und könnten auf Dauer einen großen Gewinn einfahren, wenn sie nicht gleich vom Markt genommen werden. Das sollte eine mögliche Analyse zeigen, die sich bei besonderen Produkten lohnen kann. 

Verbundkäufe und Folgekäufe 

Bei Produkten mit einem niedrigen Absatz und schlechten Einzelkäufen lohnt es sich immer, einen möglichen Verbundkauf in Betracht zu ziehen. Diese lassen sich zum Beispiel einfach in einem großen Geschäft oder Shop ermöglichen, da sie Aufmerksamkeit erregen und sich einfach einrichten lassen.

Bei solchen Items, die negative Beiträge erzeugen, sollten immer positive Produkte zu finden sein, da diese sich leichter verkaufen. Diese ermöglichen einen weiteren Verkauf der negativen Produkte und können es somit einfach mitziehen. Mit solch einer Strategie kann sich das Produkt immer öfter verkaufen und dabei problemlos immer stärker etablieren, was die gesamte Bilanz erhöht.

Irgendwann fangen die meisten Kunden an, diesem Produkt eine höhere Chance zu geben und somit schneller die Kosten wieder reinzuholen. Im Gegensatz hierzu steht der Folgekauf, der sich aus mehreren Komponenten erzielen lässt, die hier sehr vorteilhaft genutzt werden können. Ein einfaches Beispiel ist hier ein Handy, das mit sehr viel Zubehör angeboten wird.

Es kommt häufig vor, dass Kunden aufgrund dieser Zusätze das Produkt häufiger kaufen, als wenn sie einzeln bezogen würden. Ebenfalls ein Drucker, bei dem die produzierten Patronen gekauft werden, lohnen sich diese Verkäufe, da in der Gesamtsumme das Zubehör die negative Bilanz wieder in das Positive bringt. Wenn dies der Fall ist, lassen sich viele Produkte noch auf dem Markt verkaufen und vorteilhaft anbieten.

Weiterführende Informationen zum Deckungsbeitrag finden Sie bei GeVestor.de.

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