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Nachträgliche Krankschreibung: Kündigung möglich

Lesezeit: < 1 Minute Eine nachträgliche Krankschreibung müssen Sie nur ausnahmsweise akzeptieren. Fehlt ein Mitarbeiter und reicht Ihnen zur Entschuldigung eine nachträgliche Krabkschreibung ein, kann das soagr ein Grund für eine Kündigung sein. Wie immer: Auf den Einzelfall kommt es an.

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Nachträgliche Krankschreibung: Kündigung möglich

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So entscheid es das LAG Rostock im Urteil vom 30.04.2008, Az. 3 Sa 195/07. In dem Fall hatte sich eine Lehrerin 5 Tage rückwirkend krank schreiben lassen und erhielt dafür die Kündigung.

Nachträgliche Krankschreibung nur für max. zwei Tage
Zu Recht meinten die Richer: Denn Ärzte dürfen nur im Ausnahmefall eine nachträgliche Krankschreibung vornehmen. Und dann auch nur für max. 2 Tage.

Nach der Beweisaufnahme gingen die Richter davon aus, dass die Lehrerein gar nicht krank gewesen ist, sondern dass es sich bei der nachträglichen Krnakschreibung um ein Gefälligkeitsattest gehandelt habe. Und die Vorlage eines Gefälligkeitsattets durch einen Mitarbeiter stellt eine so schwere Pflichtverletzung dar, dass eine Kündigung wegen der nachträglichen Krankschreibung sogar ohne Abmahnung möglich ist.

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