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Muslimische Vereine in Deutschland: Historie

Lesezeit: < 1 Minute Muslimische Vereine in Deutschland gründeten sich anfänglich ausschließlich, um die Ausübung der religiösen Gebote des Islam zu sichern. Das tägliche, fünfmal zu verrichtende, rituelle Gebet gehört zur Glaubenspraxis der Muslime. Dieses Gebet kann an jedem beliebigen Ort stattfinden, sofern dieser Platz rein ist. Für das Freitagsgebet, das im Gegensatz zu den täglichen rituellen Gebeten nur für männliche Muslime obligatorisch ist, ist es jedoch von besonderer Bedeutung, dass eine "entsprechend ausgestattete Freitagsmoschee" gegeben ist.

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Muslimische Vereine in Deutschland: Historie

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Muslimische Vereine in Deutschland: Erste Moschee-Gemeinden in den 1960er Jahren
Bereits in den 1960er Jahren wurden in Deutschland Moschee-Vereine gegründet um das Freitagsgebet zu ermöglichen. Diese Vereine galten als lokale autonome Vereine. Heute sind nahezu alle Moscheen und die dazugehörigen Vereine in entsprechenden Dachverbänden organisiert [1].

Diese Entwicklung des Zusammenschlusses in Dachverbänden wird von Binswanger mit der "Metamorphose" der vormals eher als "Freizeitclubs" zu bewerteten, lokalen Moschee-Vereine verbunden [2]. Zunächst verstanden sich viele Vereine vor allem als Orte zur Pflege der Geselligkeit in Deutschland lebender ausländischer Arbeitnehmer. Dieser Schwerpunkt verschob sich vor allem dadurch, dass religiöse Bewegungen, die in der Türkei verboten waren, in Deutschland religiös motivierte Vereine gründeten.

Aus diesem Grund sollte zwischen den eher gemeinschaftsbezogenen Organisationen und jenen, die nationale und internationale Aktivitäten verfolgen, differenziert werden [3].

Binswanger 1990, S. 38

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