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Muslimische Vereine in Deutschland: DITIB

Lesezeit: < 1 Minute Die Bildung muslimischer Vereine in Deutschland verdeutlichte auch die Auseinandersetzung unterschiedlicher muslimischer Strömungen innerhalb Deutschlands. Aus diesem Grund wuchs das Interesse der türkischen Regierung an der Haltung der Migrantenfamilien [1]. Die von der türkischen Regierung als Reaktion auf die beiden extremen religiösen Haltungsmöglichkeiten gegründete Betreuungsorganisation DITIB (DITIB = Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V.). Diese sollte durch die Entsendung von türkischen Imamen in die Bundesrepublik, politisch und religiös unerwünschten Strömungen entgegen steuern.

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Muslimische Vereine in Deutschland: DITIB

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DITIB repräsentiert etwa die Hälfte der türkischen Muslime
Hierzu schreibt Frau Spuler-Stegemann: "Es gibt 750 Ortsvereine/Moscheen in Deutschland, die der DITIB angeschlossen sind. Man kann von durchschnittlich 130-150 Mitgliedern pro Verein ausgehen. […] Die Zahl der Sympathisanten, die zwar DITIB-Moscheen aufsuchen, sich aber nicht an der Vereinsarbeit beteiligen, ist mindestens doppelt so groß. Das bedeutet konkret, dass etwa die Hälfte aller türkischen Muslime allein von DITIB repräsentiert wird."

Heutige muslimische Vereine in Deutschland – Spiegel der Vielfalt des Islam
Durch die vielfältigen Vereinsentwicklungen existiert heute ein breites Spektrum an muslimischen Vereinen in Deutschland. Diese repräsentieren unterschiedliche religiöse Haltungen wodurch es zu Problemen der Zuordnung kommen kann, welche einen Dialog erschweren.

vgl. Sag Üben islamische-fundamentalistische Organisationen eine Anziehungskraft auf Jugendliche aus?, in: Heitmeyer, W.; Dollase, R. (Hrsg.): Die bedrängte Toleranz. Ethnisch-kulturelle Konflikte, religiöse Differenzen und die Gefahren politisierter Gewalt, Frankfurt/M. 1996, S. 450-473, S. 451f sowie Spuler-Stegemann: Muslime in Deutschland 1998, S. 103

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